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Spickzettel Mai

 

Ernte unter Glas und Folie

Blumenkohl
Kohlrabi
Kopfsalat
Radies und Rettich
Möhren

 

Pflanzung unter Glas und Folie (Gemüse):

Eierfrucht
Gurken (A)
Melonen (A-M)
Paprika (A-M)
Tomaten (A)

 

Pflanzung unter Glas und Folie
(Zweijährige Blumen und Stauden)

Bartnelken (E)
Fingerhut (E)
Königskerze (E)
Marienglockenblume (E)
Stockrose (E)

 

Allgemeine Pflegetipps

Rhabarber Blütentriebe entfernen
Saatgemüse vereinzeln - Bewässerung
Bodenlockerung/Mulchen - Kopfdüngung
gezielt gießen
frostempfindliche Gemüse pflanzen (M)
Sommergemüse aussähen (M)
Pfingstrosen pflegen
Sommerblumen pflanzen
Gartenkräuter aussähen
Bekämpfung von:
Blattläusen,
Drehherzmücken,
Erdflöhe,
Kohlfliege,
Möhren-, Rettich- und Zwiebelfliege,
Spargelfliege und -käfer

 

Aussaat Freiland

Blumenkohl
Brokkoli
Buschbohnenen (ab M)
Cardy(A)
Chicoree(ab E)
Grünkohl (ab M)
Gurken(ab M)
Kopfsalat (Folgeaussaaten)
Kürbis(M-E)
Möhren
Prunkbohnen
Radies und Rettich
Rote Bete
Rotkohl (Frühsorten zur Herbsternte (A)
Stangenbohnen(M-E)
Zuckermais(ab M)

 

Ernte im Freiland

Kopfsalat
Kohlrabi
Porree
Radieschen und Rettich
Rhabarber
Spargel

 

Pflanzung im Freiland

Artischocken
Bleichsellerie (ab M)
Blumenkohl Sommersorten
Broccoli
Cardy (E)
Eierfrucht (E)
Knollensellerie (M-E)
Neuseeländer-Spinat (M-E)
Paprika (E)
Porree (ab E)
Rosenkohl (ab E)
Rotkohl Spätsorten (ab E)
Schnittlauch
Tomaten (M-E)
Weißkohl Spätsorten (ab E)
Wirsingkohl Spätsorten (ab E)

 

 

 

Frostgefahr in den Nächten

 

Fast in jedem Jahr muss man zwischen dem 9. und 17. Mai mit starker Abkühlung und klarem, wolkenlosem Himmel in der Nacht, verbunden mit Nachtfrost, rechnen. In solchem Fall werden schon gepflanzte Sommerblumen, empfindliche Stauden und bereits ausgetriebene Dahlien, Gladiolen und Canna sicherheitshalber mit Pflanzenschutzhauben, oder Folie abgedeckt. Nach Mitte Mai, also nach den Eisheiligen, ist nicht mehr mit Frösten zu rechnen und man kann wärmebedürftige Gemüse risikofrei pflanzen.

 

Zum wärmebedürftigen Gemüse zählen Auberginen, Gurke, Kürbis, Zierkürbis, Melone, Knollensellerie, Paprika und Tomate.

 

Bodenpflege

 

Blick über den Gartenzaun

Unkräuter, besser gesagt Wildkräuter, entziehen dem Boden Wasser und Nährstoffe. Jetzt im Mai wachsen diese unerwünschten Pflanzen an allen Ecken und Enden. Wer die Vermehrung eingrenzen will, darf es nicht zur Blüte kommen lassen. Deshalb ist die Bodenpflege jetzt eine wichtige Gartenarbeit. Durch das Aufbrechen der Bodenoberfläche mit der Hacke bekämpft man die Wildkräuter und sorgt gleichzeitih für eine ordentliche Bodenbelüftung und dafür, dass die Feuchtigkeit im Boden bleibt. Diese Arbeit sollte mindestens nach jedem stärkeren Regen und nach dem Gießen erfolgen, sobald der Boden oberflächlich abgetrocknet ist. Und natürlich nicht nur im Mai! Als Alternative kann man auch mulchen.
Unkräuter und Wildkräuter

 

Grasschnitt kann man zum Mulchen verwenden. Die Schicht darf allerdings nicht zu dick sein. Eine Schicht von 30 Zentimeter zum Beispiel kann sich sehr schnell so stark erwärmen, dass flach wurzende Gewächse, dies können auch Bäume sein, absterben. Der Rasenschnitt gärt, fault und wird schnell von Pilzen durchzogen. Die Schicht soll also höchstens 2 bis 3 Zentimeter hoch sein. Ich verwende keinen Rasenschnitt zum Mulchen, weil mein Rasen mehr eine Wiese ist, mit vielen Wildpflanzen, die sich schnell aussäen.
Eine Mulchschicht hält den Boden am Leben

 

Wenn der Boden ermüdet ist, also keine guten Ernteerträge bringt, kann man eine Gründüngung vornehmen. Unter Gründüngung versteht man Pflanzen, die man nur zum Zweck der Bodenverbesserung aussät.
Gelber Senf treibt seine Wurzeln bis zu einem Meter in den Boden. Dabei belüftet er ihn und versorgt ihn mit Nährstoffen.
Durch die Aussaat von Ölrettich wird ein zu hoher Stickstoffgehalt (Nitrat) reguliert und das bis in eine Tiefe von 90 Zentimeter, denn so tief reichen die Wurzeln. Bei der Aussaat von 10 Gramm Ölrettich je Quadratmeter wird dem Boden 40 Gramm reiner Stickstoff entzogen.
Zur Vertreibung der Weißen Fliege von den Kulturpflanzen kann die Peruanische Erdkirsche eingesetzt werden. Diese, mit der Tomate verwandte Pflanze, wird im Haus vorgezogen und Ende Mai ausgepflanzt. Die Peruanische Erdkirsche wächst sehr schnell, im Juni kann sie schon 70 Zentimeter hoch sein. Sie hat dann stark duftende, lampionähnliche Blüten.
Der Gartenboden - Zusammensetzung, Düngung und vieles mehr.

 

Tipps zur Herstellung eines guten Komposts

 

Im Mai läuft der Kompost wieder auf Hochtouren. Ab einer Außentemperatur von ca. 15 Grad fühlen sich die Kompostlebewesen - vom Regenwurm bis hin zu den verschiedensten Mikroorganismen - richtig wohl und arbeiten an der Zersetzung des organischen Materials. Zeit sich einmal wieder in Erinnerung zu rufen, wie der Kompostierprozess abläuft und was für einen erfolgreichen Kompost beachtet werden sollte.

 

Ablauf der Kompostierung
Die Rotte durchläuft drei Phasen: die Heißrotte, Hauptrotte und Nachrotte. Während des Rotteprozesses werden im Kompostinneren unterschiedliche Temperaturen erzielt, die bis an die 70 Grad reichen können. Verantwortlich dafür sind Millionen von Mikroorganismen, die bei der Umbautätigkeit des organischen Materials Wärme abgeben. Während zu Beginn der Rotte vor allem Kleinstlebewesen an der Zersetzung beteiligt sind, kommen im späteren Stadium größere Lebewesen, wie der bereits genannte Regenwurm, sowie Asseln oder Milben hinzu. Beschleunigt werden kann der Abbauprozess, indem man einen Komposter aus Kunststoff verwendet.

 

Tipps für eine erfolgreiche Kompostierung
Aufgabe des Gärtners ist es, den Mikroorganismen und Kleinlebewesen die Arbeit möglichst zu erleichtern, das heißt die optimalen Bedingungen im Komposter zu schaffen. Notwendig dafür der richtige Feuchtigkeitsgehalt, genug Sauerstoff und ein ausgewogenes Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis. Wie können diese optimalen Bedingungen erzielt werden? Der Kompost sollte weder zu trocken, noch zu feucht sein. Ein paar Spatenstiche genügen normalerweise für einen Blick ins Kompostinnere und das geübte Auge erkennt schnell ob der richtige Feuchtigkeitsgehalt erreicht ist. Wer es genauer wissen will kann die 'Faustprobe' machen: Eine Handvoll Kompost herausnehmen und zusammendrücken. Es sollte sich feucht anfühlen, aber kein Wasser herausfließen. Genügend Sauerstoff wird gewährleistet, indem man immer mal wieder gröberes Material unter den Kompost mischt, wie beispielsweise kleine Zweige oder Heckenschnitt, so dass kleine Luftkammern entstehen können. Einem schlecht durchlüfteten Kompost kann man mit der Heugabel wieder auf die Beine helfen: einfach die Schichten etwas durcheinandermischen, eventuell halbreifen Kompost aus der zweiten Kammer hinzugeben.
Zuletzt zum C/N-Verhältnis: Die optimale Zusammensetzung liegt bei etwa 15:1, d.h. 15 Kohlenstoff-Einheiten auf eine Stickstoff-Einheit. Auch hier ist es in der Praxis ausreichend eine Faustregel zu beachten: Achten Sie darauf, sowohl "grünes" (Blätter, Küchenabfälle, Rasenschnitt) als auch "braunes" (kleingeschnittene Zweige, Sägemehl, Pappe) Material in den Kompost zu geben.
Der Lohn für einen gut gepflegten Kompost ist ertragreicher Humus über den sich Ihre Pflanzen sehr freuen werden.

Ein Beitrag von gartenjournal.net

 

Schnecken

 

Nacktschnecke

Die Schnecken kommen jetzt aus allen Ritzen gekrochen. Damit das junge Grün nicht den Nacktschnecken zum Opfer fällt, muss man mit der Bekämpfung Anfang dieses Monats schon beginnen. Dazu stehen uns mehrere Methoden zur Verfügung.
(Fast) alles, was ein Kleingärtner über Schnecken wissen sollte.

 

Die wohl bekannteste Methode ist die Bierfalle. Eine Variante, die mir ein Gartenfreund beschrieb ist, die Gefäße, z. B. flache Plastikbehälter von Milchprodukten, mit Bier gefüllt direkt unter die äußeren Blätter der zu schützenden Pflanze zu stellen. Er rettet so seine Erdbeeren vor Schneckenfraß.
Schneckenbekämpfung mit Bier.

 

Ein Schneckenzaun sollte aus verzinktem Stahlblech bestehen. Es gibt ihn in ein Meterstücken zu kaufen. Für die Ecken sind spezielle Winkelstücke erhältlich. Der Zaun ist insgesamt etwa 25 bis 30 Zentimeter hoch, unten glatt und oben 2-mal abgekantet (Abkantung nach außen). Ein solcher Zaun hält, im Gegensatz zu denen aus Plastik, einiges ab. Bei trockener Überwinterung ist er praktisch unverwüstlich.
Für kleine Flächen eignen sich Schneckenzäune.

 

Man hört oft, dass Igel Schnecken fressen. Ich habe aber auch schon Berichte gehört, über Igel die einen großen Bogen um Schnecken machen. Außerdem sollen sie von Nacktschnecken Lungenwürmer bekommen, was ich mir nicht vorstellen kann.
Mehr zu den natürlichen Feinden der Schnecken.

 

Laufenten sollen da viel effektiver sein. Sie haben allerdings den Nachteil, dass sie auch vieles gerne frisst, was auch die Schnecken fressen würden, wenn sie nicht schon von der Laufente gefressen worden wären.
Indische Laufenten - Lieblingsspeise, Nacktschnecken.

 

Sie können Schnecken auch unter feuchte Bretter und Matten locken, die Sie im Garten auslegen. An warmen, trockenen Tagen werden die Plagegeister dann morgens abgesammelt.
Vieles mehr über Schnecken finden Sie hier.

 

Andere Schädlinge und Krankheiten

 

Marienkäfer gegen Blattläuse

Mit zunehmender Wärme beginnt die Zeit der Pflanzenschädlinge und Krankheiten. Dagegen helfen Spritzbrühen aus Ackerschachtelhalm gegen Mehltau oder Schorf, Adlerfarnkraut gegen Blattläuse, Bitterholz gegen Insekten, oder Rainfarn gegen Milben. Als Haftmittel kann die Spritzbrühe mit Schmierseife versetzt werden.
Rostpilz an Rosen, Malven und Chrysanthemen

 

Blattläuse an neu gepflanzten Obstgehölzen werden gleich beim ersten Auftreten mit einem scharfem Wasserstrahl abgesprüht und mehrmals mit Brennnesselbrühe gespritzt.
Blattläuse - Lebenszyklen, natürliche Feinde, Bekämpfung.

 

Wässern

 

Ist der Mai trocken, muss fast alles gegossen werden. Während und nach der Blüte bauchen Obstbäume und Erdbeeren besonders viel Wasser.

 

Die Erdbeerblätter und Fruchtansätze sollten beim Gießen trocken bleiben. Hier bietet sich ein Sprühschlauch, der mit den Löchern nach unten gelegt wird, besonders an. Man kann auch den Schlauch zwischen die Reihen legen und das Wasser seitlich in die Reihen laufen lassen. Gerade bei Erdbeeren hat sich eine Mulchschicht bewährt.

 

Saatbeete müssen gleichmäßig feucht sein, damit die Saat aufgehen kann. Damit die zarten Wurzeln nicht ersticken, darf aber auch nicht zu viel gegossen werden.

 

Gerade gesetzte Pflanzen werden gründlich angegossen. Anschließend gießt man etwas sparsamer. Das soll die Wurzeln zum Wachstum anregen. Wenn die Pflanzen dann treiben, ist eine normale Versorgung mit Wasser vorzunehmen.

 

Alle im Frühjahr gepflanzten Gemüsepflanzen, Blumenstauden, Rosen und sonstige Gehölze müssen weiterhin gewässert werden, weil sie noch nicht richtig im Boden verwurzelt sind.

 

Wer Regenwasser sammelt spart nicht nur Geld, sondern tut seinen Pflanzen auch etwas Gutes. Wer Leitungswasser verwenden muss, sollte es in Wasserbehältern auf Lufttemperatur bringen, bevor er es den Pflanzen anbietet. Die Leitungswassertemperatur kann im Mai noch bei nur 10° C liegen.

 

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