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Aussaattermine

Bohnen

 

Chicorée, Kohl, Kohlrabi, Möhren (Sommersorten), Porree, Portulak, Radieschen, Rettich und Rote Bete werden ab Mai im Freiland ausgesäht. Bei einer Aussaat im Freiland erhält man kräftige Pflanzen.

 

Wer ständig Radieschen ernten möchte, darf die Folgeaussaaten nicht vergessen. Auf der Aussaatfläche sollten im vergangenen Jahr keine Radieschen oder Rettiche gestanden haben. Das Saatbeet sollte immer feucht sein.

 

Direktaussaaten von z.B. Karotten oder Lauch müssen ausgedünnt werden, denn zu eng stehende Pflanzen behindern sich gegenseitig. Eine gute Lösung sind Saatbänder.

 

Direkt ins Freie kann man im Mai Brokkoli, Blumenkohl, Rote Bete aussäen. Für späte Möhren ist dieser Monat der letzte Saattermin.

 

Ab Mitte Mai beginnt die Freilandsaat von Gurken, Chicorée und allen anderen frostempfindlichen Gemüsearten.

 

Auch Grünkohl kann schon gesät werden. Dafür kann man sich aber noch Zeit bis Mitte Juni lassen.

 

Buschbohnen bevorzugen eine sonnige Lage, wobei sie auch im Halbschatten noch gut gedeihen. Ab dem 15. Mai kann man mit der Aussaat beginnen. Buschbohnen keimen nur in warmen Böden. Deshalb sollte man bei nasskaltem Wetter lieber einige Tage warten. Bohnen keimen schneller, wenn man sie vorher einweicht.

 

Sommergemüse

 

Damit der Kopfsalat im Sommer nicht gleich "schießt" ist es günstiger ab Mai diesen nicht mehr auszupflanzen, sondern an Ort und Stelle auszusähen und nach dem Aufgehen zu verziehen. Dazu müssen auf jeden Fall Sommersorten verwendet werden. Bei der Verwendung von "Eisblattsalat" ist das "Schießen" ausgeschlossen.

 

Der im April gepflanzte Blumenkohl darf jetzt nicht ins Stocken geraten. Ein Stickstoffreicher Volldünger und viel Wasser verhindern dies.

 

Für die Blumenkohlernte im Juli/August kann Mitte Mai gepflanzt werden. Es ist allerdings auch eine Aussaat im Freiland, bei etwas späterer Ernte, möglich.

 

Kohlrabi braucht im Mai viel Wasser und Nährstoffe.

 

Die zarten Grünzwiebeln kann man fast den ganzen Sommer, bis in den Herbst ernten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sie immer wieder neu aussät. Damit die Schäfte schön hell und zart bleiben werden die Jungpflanzen angehäufelt.

 

Hülsenfrüchte

 

Wenn die Erbsen 10 bis 12 Zentimeter hoch sind, brauchen sie Rankhilfen. Das können Reiser, aber auch Seile oder Draht sein. Auch ein Maschendrahtgestell ist geeignet.
Gemüseerbsen.

 

Sind die Erbsen ca. 15 Zentimeter hoch sollen sie angehäufelt werden. Diese Maßnahme erhöht die Standfestigkeit und unterdrückt das Unkraut.

 

Bis zur Blüte der Erbsen ist eine zusätzliche Bewässerung nur bei extremer Trockenheit notwendig. Mit beginnender Hülsenentwicklung steigt der Wasserbedarf stark an.

 

Sofort nach dem Auflaufen der Buschbohnen beginnen die Pflegearbeiten. Für die nötige Durchlüftung des Bodens wird, besonders nach Regen, gehackt. Bodenverkrustung vertragen Bohnen schlecht. Bei dieser Arbeit ist zu beachten, dass Bohnen sehr flach wurzeln.

 

Ab einer Pflanzenhöhe von 15 Zentimeter werden auch die Bohnen leicht angehäufelt.

 

Obstgehölze

 

Pfirsichblüte

Pfirsichbäume können einen Fruchtholzschnitt erhalten. Dafür werden sie sofort nach der Blüte beschnitten.

 

Bei längerer Trockenheit müssen im Frühjahr gepflanzte Obstbäumchen gut gewässert werden.

 

Das übermäßige Abfallen der Fruchtansätze von den Obstbäumen können Sie verhindern, indem Sie bei Trockenheit im Mai tüchtig wässern.

 

Erdbeeren

 

Um die Früchte der Erdbeeren vor Verschmutzung und Fäulnis zu schützen, kann man sie in Mulchfolie pflanzen, oder einfach mit trockenem Material wie z.B. Stroh mulchen. Vor diesen Arbeiten sollte das Unkraut noch einmal gründlich entfernt werden, damit man später ungehindert pflücken kann.

 

Bei längerer Trockenheit während der Fruchtreife erreichen Erdbeeren keine ausreichende Größe und reifen nicht gleichmäßig aus. Es kommt zu einer Art Notreife. Deshalb sollte während trockener Perioden immer zusätzlich bewässert werden.

 

Werden für ein neues Erdbeerbeet frühzeitig gut bewurzelte Ausläufer benötigt, kann man jetzt die reichblühenden, gesunden Pflanzen kennzeichnen. Auf diese Art werden müde Blüher selektiert. Nur so kann man im kommenden Jahr mit einer ertragreichen Ernte rechnen.

 

Rhabarber

 

Rhabarber

Rhabarber muss vorsichtig geerntet werden. Das Herz der Pflanze darf nicht beschädigt werden, denn Rhabarber kann nur mit Hilfe vorhandener Blätter neue hervorbringen. Die Folge von zu reichlicher Ernte sind dünne Blattstiele.

 

Die Blattstiele werden zur Ernte an ihrer Basis ausgebrochen, nicht abgeschnitten. Die sich entwickelnden Blütenstände werden schon im Entstehen beseitigt.

 

Im Mai wird der Rhabarber kräftig gegossen. Wenn man das Gießwasser mit 2 bis 3 Prozent Volldünger versetzt, kann man auch im nächsten Jahr mit einer guten Ernte rechnen.

 

Tomaten

 

Auch bei günstigem Wetterverlauf sollte man die Tomaten nicht vor dem 20. Mai pflanzen, denn später ist hier früher, besonders bei kühlem Wetter in den Tagen nach dem Pflanzen.

 

Tomatenblüte

Vollsonnige Lage und humusreichen Boden verlangt die Tomatenpflanze. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sie an einer Südwand pflanzen. Gedrungen gewachsene, abgehärtete Pflanzen mit festem Topfballen bringen die schnellsten und besten Ergebnisse. Ein kräftige Stamm und dunkelgrünes, dichtes Laub sind ein gutes Zeichen.

 

Tomaten sollten tiefer gepflanzt werden, als sie vorher standen. Um zu verhindern, dass die Wurzelballen in die tieferen, kalten Bodenschichten kommen, werden die Pflanzen schräg eingepflanzt. Dabei wird ein Teil des Stieles mit Erde bedeckt. Die Pflanze erhält dadurch einen größeren Wurzelballen. Der oberirdische Teil der Tomatenpflanze wird gleich an den Pfahl gebunden, damit sie senkrecht wachsen kann. Die Pflanze kann auch etwas angehäuft werden.

 

Das Ausgeizen der Tomatenpflanzen ist meist schon beim Pflanzen oder kurze Zeit danach nötig. Unter Ausgeizen versteht man das Entfernen der Seitentriebe. Es muss schon durchgeführt werden, sobald diese greifbar sind. Größere Triebe schwächen den Haupttrieb ganz erheblich. Bei Buschtomaten entfällt selbstverständlich diese Arbeit.

 

Die schlimmsten Feinde der Tomaten findet man unter den Pilzen. Es ist die Braunfäule, sie kommt auch als "Kraut- und Knollenfäule" an Kartoffeln vor. Der Erreger ist ein Pilz der Gattung Phytophtora. Wenn man dieser, in manchen Jahren sehr verbreiteten Plage, vorbeugen möchte, baut man ein provisorisches Dach über die Pflanzen oder pflanzt im Gewächshaus. Gießen sollte man nur den Boden, denn das Laub muss trocken bleiben. Feuchte Blätter sind ein guter Nährboden für die Pilzsporen. Tomaten pflanzt man, wegen der Ansteckungsgefahr, nicht in der Nähe von Kartoffeln.

 

Wenn man den Boden mit einer Mulchschicht bedeckt bleibt er lange locker und hält die Feuchtigkeit. Die untersten Blätter der Tomatenpflanze werden entfernt, damit die Pflanze möglichst wenig Bodenkontakt bekommt. Der Pflanzabstand soll mindestens 0,7 Meter betragen.

 

Nach einem starken Befall durch Braunfäule im Vorjahr kann man mit einem Kupferkalk-Präparat spritzen. Die Spritzung sollte sehr sorgfältig durchgeführt werden und später wiederholt werden. Man muss vorbeugend spritzen, denn ist erst mal der erste Befall da, hilft die Spritzung kaum noch.

 

Gurken

 

Für einen erfolgreichen Gurkenanbau im Freiland sind das Lokalklima und der Boden entscheidend. Gurken sind vor allem kälte- und windempfindlich. Der Boden soll humusreich, sandig-lehmig oder lehmig sein. Stauende Nässe und Bodenverdichtungen bzw. -verkrustungen sind ungünstig.

 

Zur Aussaat sollte die Bodentemperatur +10 bis +12° C erreicht haben. Aus diesem Grund kann es günstiger sein bis Ende Mai, Anfang Juni mit der Aussaat zu warten. Der Rückstand wird, wegen der besseren Bedingungen, oft aufgeholt. Bei kaltem Maiwetter kann man die Samen auch in Töpfen vorkeimen lassen.

 

Sie können eine bis zu 40-prozentige Erntesteigerung erreichen, wenn Sie den Gurken die Möglichkeit geben, an einem stabilen Rankgerüst, hier bietet sich ein Stück Maschendraht an, einen Halt zu finden. Durch diese Methode bekommen die Pflanzen mehr Licht und verbrauchen weniger Platz, die Pflege ist leichter und die Ernte einfacher. Benötigt werden, je ca. 2 Meter in der Reihe, zwei stabile Pfähle, zwischen die das, einen Meter hohe, Drahtgeflecht gespannt wird. Gepflanzt/gesät wird in unmittelbarer Nähe des Maschendrahts. Die Jungpflanzen müssen in das Geflecht eingefädelt werden. Später ranken sie alleine weiter.

 

Die Gurkenpflanzen benötigen in diesem Monat noch nicht sehr viel Platz. Deshalb kann man die Beetränder mit Salat und Kohlrabi bepflanzen. Dies kann man schon vor der Gurkenaussaat vornehmen. Die zusätzliche Bepflanzung bietet gleichzeitig Windschutz für die aufgehende Saat.

 

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