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Zimmerpflanzen

 

Bei steigenden Temperaturen steigt auch der Wasserbedarf unserer Zimmerpflanzen. Es wird also öfter die Bodenfeuchtigkeit (Fingerprobe) kontrolliert und etwas mehr gegossen. Die Pflanzen können auch mit einem feinen Wassernebel übersprüht werden. Frische Luft ist gut, Zugluft ist schädlich. Einige Pflanzen werfen bei Zugluft die Knospen ab, andere die Blätter. Auch die pralle Mittagssonne vertragen nicht alle Pflanzen.

 

Die meisten Zimmerpflanzen vertragen ab Ende Mai einen Aufenthalt im Garten oder auf dem Balkon. Hier können sie sich gut erholen und danken dies mit starken Trieben und frischen Laub. Ein windgeschützter Standort ist optimal. Die meisten Zimmerpflanzen stehen besser im Halbschatten. Die Pflanzen werden an einem warmen, bewölkten Tag nach draußen gebracht. Durch intensive Sonne in den ersten Tagen bekommen die Blätter einen Sonnenbrand. An dieser Zeit ist es daher günstig sie mit Vlies abzudecken. Das gleiche gilt auch für Kübelpflanzen und Balkonblumen, die erst jetzt an die frische Luft kommen.

 

Zimmerpflanzen, die einen sonnigen Platz im Freien vertragen sind Agave, Aloe, Beleropone, Bundnessel, Flammendes Käthchen, Kakteen, Passionsblume, Roseneibisch und Zimmerahorn.

 

An einem warmen Tag kann man alle Zimmerpflanzen im Freien duschen. Sie sollten dabei nicht zugig und nicht sonnig stehen. Ein Abbrausen der Pflanzen ist viel besser, als das Abwischen der Blätter. Sobald das Wasser von den Pflanzen abgetropft ist, können sie wieder zurückgestellt werden.

 

Zimmerpflanzen, die gut angewachsen sind, werden im Abstand von zwei Wochen gedüngt. Besteht das Substrat überwiegend aus Torf sind die Intervalle zu verkürzen. Die Nährstoffe werden den Pflanzen mit dem Gießwasser zugeführt. Nachdem die Erde abgetrocknet ist, wird die sie oberflächlich gelockert, ohne die Wurzeln zu verletzen.

 

Das Buch "1200 Garten- und Zimmerpflanzen" von Martin Haberer behandelt auf 688 Seiten mit 1220 Farbfotos die Vielfalt der bewährten Garten- und Zimmergewächse. In diesem Buch findet man für jedes Beet, für jeden Balkon und für jedes Zimmer die passende Pflanze. Die übersichtlichen Pflanzenporträts behandeln die wichtigsten Erkennungsmerkmale, sowie die Ansprüche an Standort und Pflege der einzelnen Pflanzen.
Dieses Nachschlagewerk für Hobbygärtner und Auszubildende kostet 19,90 €.

 

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Pflanztipps

 

Jetzt sind die Märkte voll mit den üblichen Sommerblumen. Es ist Balkonpflanzzeit. Bevor Sie mit dem Pflanzen beginnen sollten Sie aber noch einiges beachten.

 

So sollen die Kästen und Kübel ausgeräumt werden. Wer einen Garten hat kann die verbrauchte Erde vom Vorjahr auf den Kompost geben. Sie darf auf keinen Fall wieder verwendet werden. Die entleerten Pflanzgefäße werden gründlich mit heißem Wasser gereinigt.

 

Große Terrakotta-Kübel sind, nach der Bepflanzung, sehr schwer. Alternativ können die viel leichteren Glasfasertöpfe verwendet werden. So spart man beim Transport wenigstens das Topfgewicht ein.

 

Bei der Bepflanzung der Gefäße sollten Sie nicht vergessen, vor dem Einfüllen der Erde, die Gefäße mit einer Drainageschicht aus Kieselsteinen oder Tonscherben zu versehen. Danach werden die Kästen mit frischer und nährstoffreicher Erde gefüllt. Neben fertiger Blumenerde kann man auch sein eigenes Gemisch herstellen. Das kann eine Mischung aus nicht zu viel groben Sand, Torf und unkrautfreiem Gartenkompost sein. Möglich ist auch die Verwendung von Walderde.
Viele Tipps zum Thema "Umtopfen" finde Sie hier!

 

Jede Pflanze hat einen bestimmten Platzbedarf, um sich optimal entwickeln zu können. Bei zu schwacher Bepflanzung wirken die meisten Blütenpflanzen nicht, bei zu dichter Bepflanzung drücken sie sich gegenseitig in die Höhe und zur Seite.

 

Um ein Malheur durch Windböen zu vermeiden, benötigen Kästen, Kübel und Töpfe einen festen Stand oder müssen gesichert sein. Wenn sich unter dem Balkon ein Fußweg befindet dürfen die Balkonkästen nicht nach außen gehängt werden. Auch Töpfe dürfen nicht ungesichert auf der Balkonbrüstung stehen.

 

Kübel stellt man so auf, dass auch von unten Luft heran kommt. Soll aus Kästen und Kübel unten kein Wasser auslaufen, benötigt man einen zum Kasten oder Kübel passenden Untersetzer. Alternativ kann man auch einen größeren Kasten ohne Abflussloch oder einen "Übertopf" für den Kübel verwenden. Für kurze Zeit kann man so auch einen Wasservorrat einfüllen.

 

 

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Die Bunte Vielfalt auf dem Balkon

Nach den Eisheiligen beginnt die Sommersaison im Topf- und Kübelgarten erst wirklich. Ob in Kästen, Ampeln und Schalen, jetzt können auch die kälteempfindlichen Pflanzen ausgepflanzt werden. Die im zeitigen Frühjahr mit Stiefmütterchen und Primeln bepflanzten Kästen werden jetzt, wie oben beschrieben entleert und gereinigt. Der Platz wird mit Sommerblüher besetzt, die bis Ende Mai gepflanzt sein müssen, um gut zur Blüte kommen zu könne.

 

Pelargonien und Petunien brauchen einen nährstoffreichen, mittelschweren Boden. Wer die Möglichkeit hat kann auch, nicht zu leichte, Komposterde verwenden, in die 3 bis 4 Gramm Knochenmehl oder Hornspäne je Liter gemischt werden können. Damit sich Pelargonien und Petunien zur vollen Schönheit entwickeln, müssen sie einen sonnigen Standort haben. Ist der Standort sehr windig, sind Petunien ungeeignet, weil der Wind Blätter und Blüten zerzaust.

 

Fuchsien und Knollenbegonien legen besonderen Wert auf eine humusreiche Erde. Gute Markenerde aus der Gartenabteilung des Baumarktes erfüllt diese Forderung. Möchte man die Erde selbst mischen, verwendet man Lauberde, Komposterde und Torf im Verhältnis 2:2:1. Auch hier können 3 bis 4 Gramm Knochenmehl oder Hornspäne je Liter beigemischt werden. Für schattige und halbschattige Standorten eignen sich Fuchsien und Begonien. Mit hängenden Sorten erzielt man eine gute Wirkung.

 

Auf dem Balkon oder der Terrasse ist nicht nur Platz für die oft verwendeten Balkonpflanzen, wie Geranien, Fuchsien, Petunien usw.. Es ist auch Platz für die ganze Vielfalt dauerblühender Sommerblumen. Schön sehen zum Beispiel rankende Gewächse, wie Kaiserwinden, Schwarzäugige Susanne oder Wicken, aus.
Hier finden Sie eine Liste mit Balkon- und Terrassenpflanzen!

 

Nicht nur das Pflanzsubstrat ist wichtig für den schönen Wuchs der Pflanzen. Auch die Lichtverhältnisse spielen eine große Rolle. Pflanzen gibt es für jeden Standort. Einen sonnigen Platz mögen Ageratum, Beetbegonie, Feuerbohne, Blaues und Gelbes, Gänseblümchen, Glockenrebe, Husarenknöpfchen, Kapuzinerkresse, Mandevilla, Margerite, Nelke, Pantoffelblumen, Pelargonien (Geranien), Petunien, Rose, Schwarzäugige Susanne, Salvie, Tagetes, Trichterwinde, Verbene, Wicke und Zinnie.

 

Den halbschattigen Standort bevorzugen Beetbegonie, Fuchsien, Geranien, Knollenbegonien, Pantoffelblume, Lobelie, Blaue Mauritius, Petunie, Schwarzäugige Susanne, Fleißiges Lieschen, Feuerbohne und Kapuzinerkresse.

 

Es gibt einige Sommerblumen, die auch an schattigen Stellen blühen. Das sind, Fleißiges Lieschen, Feuerbohne, Fuchsie, Kapuzinerkresse, Knollenbegonie, Blaue Mauritius und Zierhopfen.

 

"Balkonissima. Die schönsten Bepflanzungen für Terrasse und Balkon" von Karen Meier-Ebert liefert viele grüne Ideen für kleine Balkone und große Terrassen. Praxistipps und Pflanzanleitungen die auch funktionieren. Mit diesen Pflanzideen macht das Mini-Gärtnern noch mehr Spaß. Das Buch zeigt Pflanzvorschläge und Blütenkombinationen für jeden Stil. Wichtige Praxisinfos und Tipps für Köstlichkeiten aus dem eigenen Topfgarten. Alles über blühende Oasen und duftende Kräuter zu Hause!
Das Buch kostet 16,90 €.

 

 

 

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Begonien

 

Die im Februar ausgesäten und anschließend pikierten Pflanzen sind bis zum Mai soweit herangewachsen, dass sie in fünf bis zehn Liter große Töpfe gepflanzt werden können. Wenn man sie dann ins Freie stellt beginnen sie schnell zu blühen. Die Sorte "Dragon Wing" entwickelt sich in der Folgezeit zu zirka 50 Zentimeter hohen, reich blühenden Büschen. Um dies zu erreichen müssen die Pflanzen natürlich regelmäßig gedüngt werden. "Dragon Wing" muss nicht ausgeputzt werden, sie reinigt sich selbst. Die Blütenzeit erstreckt sich über den ganzen Sommer bis in den Herbst. Vor den ersten Frösten werden die Begonien eingeräumt und können als Kübel- oder Zimmerpflanzen weiterblühen.

 

Eine besonders attraktive Begonie ist "Dragon Wing". Sie blüht sehr reich und wächst verzweigt-buschig. Die robuste Begonie ist stand- und regenfest. Und noch eine Besonderheit zeichnet "Dragon Wing" aus: sie verträgt einen sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Schatten. Es gibt Varianten mit leuchtend roten Blüten und rosa Blüten. Die glänzenden Blätter sind herzförmig, die standfesten Stängel sind leicht überhängend. "Dragon Wing" eignet sich auch als Ampelpflanze.

 

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Canna (Indisches Blumenrohr)

 

Überwintert wird der Wurzelstock der Canna wie Dahlienknollen, trocken und kühl. Nach den Eisheiligen können die Kübel ins Freie gestellt werden. Die Canna benötigt einen feuchten, gut gedüngten und humosen Boden.

 

Wenn im Frühjahr die ersten Triebe erscheinen, kann man diese auf 20 Zentimeterstutzen stutzen, was die Blütenbildung fördert.

 

Besonders als Kübelpflanze muss die Canna reichlich gegossen und von Mai bis September wöchentlich gedüngt werden. Für eine gute Blüte ist ein vollsonniger Platz notwendig. Bei diesen Bedingungen sollten alle Pflanze zum Blühen gebracht werden.
Mehr zur Canna!

 

 

 

 

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Schmucklilie [Agapanthus]

 

Die Schmucklilie eignet sich sehr gut als Kübelpflanze. Sie blüht von Juli bis August, ist aber auch wegen ihrer langen schlanken Blätter äußerst dekorativ. Die meist immergrünen Gewächse benötigen einen möglichst vollsonnigen Standort oder zumindest hellen Platz. Ab Mitte Mai wird die Pflanze windgeschützt, im Freien, aufgestellt.

 

Auch wenn sie in ihrer Heimat an eher trockenen Standorten zu finden ist, darf die Erde im Kübel nie austrocknen. Staunässe ist ebenfalls zu vermeiden. Von April bis zu Beginn der Blüte sollte einmal pro Woche gedüngt werden. Danach, bis Ende August, bekommt die Pflanze nur alle zwei Wochen Dünger. Anschließen stellt man das Düngen ganz ein.

 

Während der Blütezeit sind die verblühten Dolden regelmäßig abzuschneiden. Die Schmucklilie blüht Jahr für Jahr, wenn sie kühl überwintert wird.

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Gehölze im Kübel

 

Bäume und Sträucher sind sonnenhungrig. Daher sind die meisten Balkons gut geeignet. Buchsbaum, Eibe und Kamelie gedeihen auch im Kübel, wenn man die Erde im diesem nie austrocknen lässt. Auch Obstbäume, besonders Apfelbäume, sind kübeltauglich. Geeignet sind kleinbleibende Bäume, die Früchte tragen, auch wenn sie nur wenige Zweige haben, die sogenannten Ballerina-Obstbäume.

 

Immergrüne Gehölze im Kübel, wie Buchs, Eibe oder Liguster können im Mai in Form gebracht werden. Dies geschieht möglichst an einem bedeckten Tag. Schablonen aus Draht sind für eine gleichmäßige Form hilfreich.

 

Die mediterranen Pflanzen - Oleander, Bougainville, Olivenbaum und Zitrone - können nach Mitte Mai ihren "Winterschlaf" beenden und auf dem Balkon oder der Terrasse aufgestellt werden.

 

"Mediterranes Flair auf Balkon und Terrasse" ist ein Buch von Tanja Ratsch mit dessen Hilfe man sich "ein Stück Urlaub" auf den heimischen Balkon oder die Terrasse holen kann. Neben leicht zu pflegenden, dekorativen Kübelpflanzen werden auch Tipps und Tricks vermittelt, wie man mit der stilechten Gestaltung, der Materialwahl und den passenden Accessoires einen Hauch von Mittelmeer-Flair zaubern kann. Das Buch gibt eine Fülle an kompetenten Gestaltungs- und Pflanzenpflegetipps wieder und bietet Arrangements nach Farben und Themen. Die Pflanzenportraits und Pflegehandgriffe werden durch anschauliche Grundrisse, eine Vielzahl an brillanten Fotos und aussagekräftigen Zeichnungen verdeutlicht. Details zu den Pflanzen der Arrangements werden in übersichtlichen Tabellen zusammengefasst.

Das Buch ist für 12,90 € und als E-Book Download für 11,80 € erhältlich.

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Gemüse im Kasten

 

Kräuter auf dem Balkon? Kein Problem! In Balkonkästen und Kübeln können viele Kräuter und Gemüse wachsen, wenn man sich auf kleinwüchsige Sorten beschränkt. Geeignet sind Basilikum, Bergbohnenkraut, Majoran, Salbei und Thymian. Besonders nahrhafte Erden benötigen Dill. Kresse, Petersilie, Schnittlauch und Zitronenmelisse.

 

Für Auberginen, Busch- und Stangenbohnen, Blatt- und Schnittsalate, Erbsen, Radieschen, Rucola und Tomaten benötigt man etwas größere Kästen oder Kübel und gutes Substrat. Die Ernte ist zwar nicht so ergiebig wie im Garten, aber auch sehr schmackhaft.

 

Wer mehr wert auf Ernte, als auf Schönheit legt, kann auch einen Plastiksack Torf kaufen. Dieser wird auf der einen flachen Seite mit Wasserablauflöchern versehen. Diese Seite kommt nach unten, und zwar so, dass sie nicht vollständig auf dem Boden liegt (Leisten oder ähnliches darunter legen). Auf der nun oberen Seite werden Pflanzlöcher geschnitten. In diese Pflanzlöcher können Bohnen, Erbsen, Gurken, Kopfsalat, Mairüben, Radieschen und Tomaten wachsen. Aber auch Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Dill, Basilikum, Borretsch, Bohnenkraut, Majoran ,Salbei, Thymian und Zitronenmelisse sind geeignet.

 

 

 

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