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Auf dieser Seite finden Sie folgende Themen:
Vorsicht bei Bodenfrösten
Gemüsegarten
Lauchpflanzen
Kernobst
Sonstige Arbeiten im Obstgarten
Beerenobst


 

Vorsicht bei Bodenfrösten

 

Ab Ende des Monats ist je nach Gegend und Wetterlage mit den ersten Frösten zu rechnen. Daher hält man vorsorglich entsprechende Schutzfolien bereit, um Gemüsebeete mit Tomaten, Paprika und Auberginen, abzudecken.

 

Der Haupttrieb der Tomaten sollte schon im vergangenen Monat gekappt worden sein. Mehr als 5 Fruchtstände gelangen bei uns normalerweise nicht zur Fruchtreife. Vollentwickelte, noch nicht ganz rote Tomaten können in einem trockenen Raum bei 15 bis 20 Grad Celsius nachreifen.

Zucchini

Zucchini werden vorsichtig am Stiel abgebrochen, wenn sie ca. 20 cm lang sind. So groß, wie auf dem Foto lässt man sie besser nicht werden.
Seit einigen Jahren verwende ich Züchtungen, die ich aus Frankreich bekommen habe. Diese runden Zucchini kann man wie Kohlrouladen oder Paprikaschoten füllen. Dafür lässt man sie aber nicht größer als 8 bis 10 Zentimeter werden. Die Samen für die runden Zucchini habe ich mittlerweile auch in hiesigen Gartencentern gesehen.

 

Von den Gurken werden die Seitentriebe hinter dem Fruchtansatz abgeschnitten.

 


Gemüsegarten

 

Alle empfindliche Pflanzen, auch Kopfsalat, sollten in kalten Nächten durch Flies geschützt werden, um die Erträge zu sichern.

 

An trockenen Tagen darf man das Wässern, besonders bei Wurzelgemüse, nicht vergessen.

 

Wurzelgemüse sollte noch nicht geerntet werden. Man lässt es so lange wie möglich im Boden.

 

Anfang September können Radieschen, Schnittsalat, Spinat und Winterportulak gesät werden. Feldsalat für die Frühjahrsernte sät man bis spätestens 20. September.

Zierkürbisse
Zierkürbisse

Im Herbst kann man den Rhabarber teilen oder umpflanzen. Beides natürlich nur wenn es unbedingt erforderlich ist.

 

Die Kürbisse gehen bereits der Vollreife entgegen. Bei ungünstiger Witterung können sie schon jetzt geerntet und an einem trockenen Platz aufbewahrt werden. An warmen Tagen werden sie in die Sonne gelegt.

 

Im September können noch die reifen Fruchtdolden der Anispflanze geerntet werden. Sie werden abgeschnitten und gebündelt zum Trocknen aufgehängt. Sobald die Dolden getrocknet sind, werden die Samenkörner abgestreift und zur Lagerung in eine gut verschließbare Dose gefüllt

 

Bleichsellerie wird angehäufelt oder zusammengebunden.

 


 

Lauchpflanzen

 

Die gepflanzten und die ausgesäten Zwiebeln sind im Laufe des Septembers zu ernten. Um die Reife zu beschleunigen, kann man ab Anfang des Monats die Zwiebeln mit der Grabegabel etwas anheben.

 

Knoblauch und mehrjährige Kräuter können im September gepflanzt werden.

 

Wenn man im September den Porree noch einmal letztes Mal düngt, bekommen die Pflanzen noch einen Wachstumsschub. Dafür sind Düngerlösungen besser als trocken ausgestreuter Dünger. Mit einer 0,2%ige Lösung eines stickstoffbetonten Volldüngers erhalten die Pflanzen gleichzeitig das nötige Wasser.

 


 

Kernobst

 

Apfelbaum
Apfelbaum

Es beginnt die Haupterntezeit des Kernobstes. Vorher sollten Leitern und sonstige Werkzeuge überprüft werden. Viele Kernobstsorten sind gut lagerfähig. Die dafür benötigten Lagerräume und Gestelle müssen sorgfältig gereinigt sein.

 

In guten Jahren hängen viele Obstbäume voller Früchte. Damit die Ästen nicht abbrechen, stützt man sie ab.

 

Das im September reichlich anfallende Fallobst darf man nicht zu lange auf der Erde liegen lassen. Durch den Aufprall werden die Larven aktiv, kriechen aus dem madigen Obst und verpuppen sich in der Erde. Eine tägliche Kontrolle ist daher wünschenswert. Das Septemberfallobst kann zu Mus und Gelee verarbeitet werden. Gute Früchte vom Boden sind vollreif und daher zum sofortigen Verzehr geeignet.

 

Ausgereiftes, nicht überreifes, Obst ist besser lagerfähig. Geerntet wird bei trockenem Wetter. Vor dem Einlagern wird das Obst an einem trockenen Platz über Nacht abgekühlt. Obst darf niemals mit Kartoffeln und Gemüse gleichzeitig gelagert werden.

 

Wenn die Blätter unsere Birnenbäume gelb-orange gefleckt sind und an der Unterseite von orangefarbenen Pusteln übersät sind, die wie Warzen anwachsen, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie vom Birnengitterrost-Pilz befallen sind.
Hilfreiche Tipps zum Birnengitterrost.

 

Birnen halten sich länger, wenn man sie mit Holunderbeeren lagert. Die Beeren dürfen nur nicht faulen. Also Holunderbeeren trocknen und sie in eine Schale neben die Birnen legen.

 

Beim Äpfelpflücken nicht die Frucht nach unten ziehen, sondern durch Anheben entgegen der Wuchsrichtung und leichtes Drehen der Frucht den Stiels brechen. So schädigt man das Fruchtholz nicht. Bei nicht gleichmäßig reif werdenden Sorten wie 'Goldparmäne', 'Gravensteiner' u. a. pflückt man mehrmals durch, damit alle Früchte gut ausreifen können.

 


 

Sonstige Arbeiten im Obstgarten

 

Der Sommerschnitt von Obstgehölzen ist noch bis Mitte September möglich. Zu lange Triebspitzen bei Sauerkirschen sollten jetzt noch gekürzt werden.

 

Bei den Zwetschgen ist zu beachten, dass halbreif geerntete Früchte nicht mehr ausreifen. Die ideale Methode, Zwetschgen zu ernten, ist die Schüttelernte. Die reifen Früchte nehmen beim Herabfallen kaum Schaden.

 

Ab September können sämtliche Obstarten gepflanzt werden. Obstbäume, die noch nicht zu lange stehen können jetzt auch umgepflanzt werden.

 

Walnüsse werden aufgelesen, nicht vom Baum geschlagen.

 


 

Beerenobst

 

Von den Brombeerpflanzen werden die Seitentriebe und die zweijährigen Triebe abgeschnitten.

 

Wenn sich die Brombeerfrüchte zur Reifezeit nicht gleichmäßig schwarz färben, ist dies ein Hinweis auf die Brombeergallmilbe. Besonders spätreifende Sorten zeigen starke Symptome. Schwachbefallene Früchte sind nur weniger süß, stark befallene sind ungenießbar. Zur Bekämpfung werden befallene Früchte abgesammelt und entsorgt. Ein Rückschnitt ist erforderlich. Bei starkem Befall wird eine Austriebsspritzung, mit einem Ölpräparat, im nächsten Frühjahr notwendig.

 

Johannisbeeren können im September aus diesjährigen, kräftigen Langtrieben vermehrt werden. Man entblättert den Trieb, schneidet ihn in Stücke mit jeweils mindestens 5 Augen, immer etwa 0,5 Zentimeter unterhalb eines Auges und steckt diese Steckhölzer mit der vorher der Wurzel zugewandten Seite in sandige, humose Erde.

 

Erdbeeren können für die Ernte im nächsten Jahr jetzt gepflanzt werden.

 

Erdbeeren und Himbeeren werden nochmals ein wenig gedüngt.

 

 

  

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