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Auf dieser Seite finden Sie folgende Themen:
Zwiebel- & Knollengewächse
Stauden und Kräuter
Sträucher & Gehölze
Rosen
Rasen, Wiese & Wildblumenwiesen
Gartenteich
Vermehrung - Stecklinge und Teilung


 

Zwiebel- & Knollengewächse

 

Im September lege ich die Narzissen und Tulpen, aber auch viele anderen Zwiebelgewächse in den Boden. Während Tulpen keine besonderen Ansprüche an den Boden haben, gedeihen Narzissen auf sandigen Lehmböden mit gutem Humusgehalt am besten. Frischer Stalldung ist aber eher schädlich. Der Abstand zwischen den Zwiebeln sollte 12 bis 15 Zentimeter betragen. Die Pflanztiefe beträgt 10 Zentimeter. Sollen die Zwiebeln umgepflanzt werden, kann man mit der Grabegabel die Zwiebel leicht aus dem Boden holen und an einen neuen Standort legen. Damit sich die Brutzwiebeln besser entwickeln können, werden sie von der Mutterzwiebel getrennt.

 

Zu den Zwiebelgewächsen zählen auch die Herbstzeitlosen [Colchicum], die man Anfang des Monats gerade noch setzen kann. Sie lassen sich sehr gut in Blumenwiesen halbschattig sein. einordnen, wobei sie einen feuchten Standort bevorzugen. Sie werden 5 bis 15 Zentimeter tief, je nach Größe, gelegt. Der Abstand sollte ca. 20 Zentimeter betragen und der Standort sonnig bis

 

Auch wenn die Krokuszeit im März ist, gibt es herbstblühende Arten. Dazu zählen Crocus speciosus und Crocus sativus, der Safran-Krokus. Die Pflanztiefe beträgt hier 5 bis 10 Zentimeter, der Abstand ca. 10 Zentimeter, bei voller Sonne.

 

Nicht vergessen darf man die Madonnenlilie [Lilium candidum]. Sie muss noch in diesen Spätsommertagen gepflanzt werden, um im nächsten Juni/Juli zu blühen. So kann sie vor Eintritt der ersten Fröste noch einige Blätter bilden, um Kraft für die nächste Blüte zu schöpfen. Die Zwiebeln bevorzugen einen kalkhaltigen, durchlässigen, nahrhaften Boden und werden ca. 3 Zentimeter mit Erde bedeckt.

 

Die Pflanztiefe von Hyazinthen schwankt zwischen 10 Zentimeter, bei schweren Böden, und 15 Zentimeter bei leichteren Böden. Der Zwiebelabstand kann 12 bis 15 Zentimeter betragen. Hyazinthen wirken am besten, wenn sie in Gruppen gepflanzt werden. Zu beachten ist, dass der Wurzelkranz beim Legen der Zwiebeln nicht verletzt wird.

 

Wenn der Platz nicht ausreicht, oder man eine ununterbrochene Blütenpracht im Frühjahr haben möchte, kann man die Zwiebeln auch in mehreren Ebenen legen. Die großen Zwiebeln kommen nach unten, z.B. Tulpen. Eine dünne Schicht Erde, dann die nächsten Zwiebeln, z.B. Narzissen, darüber. Sie werden etwas versetzt gelegt, damit sie sich nicht gegenseitig behindern. Darüber können dann kleinzwieblige Frühblüher gelegt werden.

 

Auch die Lilien werden nun, ungefähr so tief wie die Narzissen, gepflanzt. Zwiebelpflanzen lieben durchlässigen Boden, aber kaum einer reagiert so empfindlich auf Staunässe wie die Lilie. Geben Sie ihr daher eine Drainageschicht aus nicht ganz feinem Sand, die den Abfluss gewährleistet. Bei sehr dichten Böden sollte man dies bei alle Zwiebelpflanzen tun.

 

Aus den Blattachsen der Lilien kann man jetzt kleine Tochterzwiebeln, die so genannte Bulben, entnehmen, die bis zum Frühjahr in einem Kistchen mit Anzuchterde kühl und feucht gehalten werden. Im Frühjahr können die bewurzelten Zwiebeln dann ausgepflanzt werden.

 

Auch frühblühende Zwiebelpflanzen, wie Kaiserkronen, Schneeglöckchen, Blaustern oder Märzenbecher werden jetzt in die Erde gesteckt. Die Pflanztiefe sollte drei Zwiebeldurchmesser betragen.

 

Bei Dahlien fällt ab September die Düngung weg. Gewässert wird bei Bedarf. Sie müssen vor den ersten Nachtfrösten geschützt werden. Achten Sie auf den Wetterbericht und decken Sie die Pflanzen gegebenenfalls mit einer Folie oder einem Vlies ab.

 

Gladiolenzwiebeln kann man, wenn die Wurzeln anfangen abzusterben, schon ab diesen Monat aus dem Boden nehmen. Die oberirdischen Teile werden etwa 10 Zentimeter über der Zwiebel abgeschnitten. Die Zwiebeln lagert man dann luftig und trocken. Die Brutzwiebeln an der Unterseite der Gladiolenzwiebel sollte man Sortenrein abnehmen und ebenfalls trocknen.

 

Die Knollen und Zwiebeln von Blumenrohr, Begonie, Gladiole, Freesie oder Dahlie werden vor den ersten starken Frösten aus der Erde genommen. Das kann natürlich auch erst im Oktober sein. Nach dem Trocknen werden sie gesäubert und luftig, kühl aber frostfrei eingelagert.

 

Alle Knollenpflanzen und Zwiebelpflanzen werden schon jetzt mit einem wetterfesten Schild versehen. Sorgfältig beschriftet vermeidet man im Frühjahr, nach der Überwinterung, Verwechslungen.

 

Winterharte Alpenveilchen können jetzt mit einem magnesiumhaltigen Dünger versorgt werden.

 


 

Stauden und Kräuter

 

Ab Mitte September beginnt die Zeit in der ich meine Staudenbeete aufräume. Einige Stauden sind zu groß geworden, einige stehen am falschen Platz.

 

Ich beginne die abgeblühten Sommerblüher zurück zuschneiden. Dabei entferne ich gleich die Unkräuter, die sich oft im "Schatten" der Stauden entwickeln. Manche Pflanzen haben ansehnliche Samenstände, die ich natürlich stehen lasse. Ebenso treiben einige Pflanzen ein attraktives Blattwerk. Die Herbstblüher bleiben auch stehen.

 

Beim Rückschnitt kann man auch festlegen welche Pflanzen geteilt oder Umgesetzt werden sollen. Mit der Grabegabel nehme ich die betreffenden Stauden heraus. Die Erde schüttele ich etwas ab. Nun kann ich sie gut teilen und wieder in den Boden bringen. Bei dieser Gelegenheit lege ich gleich die Zwiebeln der Frühjahrsblüher um die Stauden.

 

Gärten und Gräber kann man jetzt mit der Farbenpracht des Herbstes schmücken. Callunen, Ericen und Chysanthemen bringen eine neue Vielfalt. Verwenden kann man auch mediterrane Kräuter wie Bunt-, Pupursilber- oder Goldsalbei, Riesen-, Mahagoni- oder Buntgünsel, wintergrüne Buntsegge, oder frostfester Buntschöterich. Diese Pflanzen in Kombinationen untereinander, sowie mit Stiefmütterchen, kann man Ton-in-Ton oder Kunterbunt pflanzen.

 

Wichtig ist es, die Pflanzen, bevor man sie in den Boden bringt, gründlich zu wässern. Als besonders pflegeleicht zeichnet sich der Herbstflor kombiniert mit der beliebten Topfheide aus. Die Erika verträgt leichte Frühfröste und schätzt die kühle, oft feuchte Witterung dieser Jahreszeit. Einmal gepflanzt, benötigen sie nur noch ausreichend Feuchtigkeit, um lange schön zu bleiben. Oder wie wäre es mit der Besenheide [Calluna vulgaris]? Sie schätzt einen sonnigen bis lichten Standort, kommt auch mit den wärmeren Herbsttagen klar und trotzt dem Frost.

 

Die Samen der einjährigen Pflanzen, wie Lupine, Mohn, Flockenblume oder Fuchsschwanz werden jetzt für die Aussaat im nächsten Jahr abgesammelt. Auch lassen sich die Samen der einjährigen Kletterpflanzen wie Edelwicken, Glöckchenwein oder Kapuzinerkresse sammeln.

 

Bei Phlox können Stengel- oder Stockälchen auftreten, zu erkennen sind diese an den verkrümmten und verdickten Stielen und Laub, welches später abfällt. Diese befallenen Pflanzenteile müssen entfernt und verbrannt werden.

 

Welkekrankheit an Astern erkennt man am welken Laub. Obwohl kein Wasser oder Nährstoffmangel vorliegt welken die Pflanzen und können absterben. Ursache sind ein Pilzbefall, der die Leitbahnen verstopft (Braunfärbung der Leitbahnen). Auch hier sind die befallenen Pflanzen zu entfernen und zu verbrennen.

 

Stiefmütterchen, Goldlack, Marienglockenblumen, Bartnelken, Vergissmeinnicht, Kornblume, Mohn, Ringelblume, Goldmohn können in diesem Monat ausgesät werden.

 

Die vorgezogenen zweijährigen Blumen wie Bellis, Stiefmütterchen, Goldlack, Stockrose können jetzt ins Blumenbeet gepflanzt werden.

 


 

Sträucher & Gehölze

 

Die Gartenumgestaltung mit Nadelgehölzen und immergrünen Laubgehölzen ist ab sofort möglich. Trübe regnerische Tage eignen sich besonders, um immergrüne Pflanzen zu setzen. Bei umgepflanzten Immergrünen sollte man, für die Zeit des Anwachsens, einen Sonnenschutz vorsehen. Von September bis Mai können Nadelgehölze gepflanzt werden. Sommergrüne Ziergehölze pflanzt man erst nach dem natürlichen Blattabwurf ab Oktober.

 

Wer sich eine Kiefer für den Garten ausgesucht hat, sollte daran denken, dass sie viel Licht braucht. Sie darf nicht unter anderen Bäumen oder im Schatten von Häusern angepflanzt werden.

 

Immergrüne Laubgehölze und auch Nadelgehölze kauft man mit Ballen. Der Ballen ist meist in ein Ballentuch eingeschlagen. Beim Pflanzen wird das Tuch nicht entfernt, sondern lediglich aufgeknotet. Es verrottet von selbst.

 

Rhododendren brauchen auch im Herbst viel Wasser.

 

Anfang des Monats erfolgt der letzter Formschnitt von unseren Hecken.

 

Frühjahrsblüher wie Mandelbäumchen, Zierkirsche, Zierpflaume, Obstbäume kann am jetzt auslichten. Rhododendren, Gartenazalleen, Zaubernüsse, Magnolien, Scheinhasel, Fächerahorn, Goldregen dagegen nicht. Sie werden, wenn notwendig, nach der Blüte beschnitten.

 


 

Rosen

 

Die Rosen müssen, besonders bei trockener Witterung, gewässert werden.

 

Sie werden ausgeputzt und verwelkte Blütentriebe abgeschnitten. Der Boden wird gelockert und Unkrautfrei gehalten.

 

Zum letzten Mal in diesem Jahr erhalten sie bis zur Monatsmitte einen stickstoffarmen Dünger.

 

Begleitpflanzen im Rosenbeet, insbesondere abgeblühte Stauden, die die Rosen zu stark bedrängen, werden eingekürzt.

 

Von Sternrußtau befallene Blätter müssen aufgelesen und über den Hausmüll entsorgt werden.

 

Wenn Sie Ihr Rosenbeet mit Frühjahrsblühern aufpeppen möchten, ist der September der richtige Zeitpunkt. Vergessen Sie aber nicht die Pflanzstellen zu markieren, damit der Winterschutz nicht den Austrieb der Zwiebeln behindert.

 

Die Pflanzstellen und Beete für Neupflanzungen werden durch Holländern vorbereitet. Achten Sie darauf, dass Sie alle Wurzelunkräuter entfernen.

 


 

Rasen, Wiese & Wildblumenwiesen

 

Der Rasen kann bis zur Monatsmitte ausgebessert oder auch neu angelegt werden.

 

Wenn der Rasen nicht zu kurz gehaltenen wird ist die Bewässerung meist nicht mehr nötig.

 

Unsere Blumenwiese mähen wir zum letzten Mal, wenn die Gräser hoch gewachsen und die Blütenpflanzen ausgesamt haben.

 


 

Gartenteich

 

Algen und Entengrütze im Gartenteich müssen ständig entfernt werden.

 

Starker Pflanzenwuchs am Gartenteich wird ausgedünnt. Abgestorbene Pflanzenteile wer entfernt, damit sie nicht ins Wasser fallen und dieses verunreinigen.

 


 

Vermehrung - Stecklinge und Teilung

 

Geranien, Jasmin, Fuchsie, Pantoffelblume, Buntnessel, Wandelröschen, immergrüne Gehölze, Chrysantheme, Engelstrompete, Oleander, Zitrusgewächse, Wandelröschen und viele andere Kübel- und Balkonpflanzen kann man im September durch Stecklinge vermehren.
Polsterstauden werden durch Teilung vermehrt.

 

 

 

 

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