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Allgemeine Tipps

 

Wachsbohnen

Die Wintergemüse wie Kohl und Sellerie benötigen noch Nährstoffe, damit sie sich zu ihrer vollen Größe entwickeln können.

 

Die Bohnen müssen weiter abgeerntet werden.

 

Das Kraut der Bohnen wird nicht herausgerissen, sondern kurz über dem Boden abgeschnitten, damit, zusammen mit den Wurzeln, auch die an ihnen befindlichen Knöllchenbakterien weiter Stickstoff für die nachfolgenden Kulturen entwickeln können. Im weiteren Verlauf werden die Wurzeln durch die Bodenlebewesen zu Humus verarbeitet.

 

Zucchini werden vorsichtig am Stiel abgebrochen, wenn sie ca. 20 cm lang sind.
Seit einigen Jahren verwende ich Züchtungen, die ich aus Frankreich bekommen habe. Diese runden Zucchini kann man wie Kohlrouladen oder Paprikaschoten füllen. Dafür lässt man sie aber nicht größer als 8 bis 10 Zentimeter werden. Die Samen für die runden Zucchini habe ich mittlerweile auch in hiesigen Gartencentern gesehen.

 

Von den Gurken werden die Seitentriebe hinter dem Fruchtansatz abgeschnitten.

 


 

Tomaten

 


Tomaten, nach kurzer Lagerung sind sie richtig reif.

Ab Mitte dieses Monats sollten Sie die Triebspitzen der Tomatenpflanzen entfernen, denn aus den nun folgenden Blüten reifen die Früchte bis zum Winter nicht mehr.

 

Ab Ende August können Sie noch nicht ganz reife, aber schon etwas rote, Tomaten ernten. Wenn diese Früchte bei Zimmertemperatur hell gelagert werden, reifen sie schnell nach. Die an der Pflanze verbleibenden Früchte können so schneller nachwachsen und reifen.

 

Wenn Sie eine besonders schmackhafte Tomatensorte gefunden haben, die auch noch andere Vorteile haben darf, sichern Sie sich jetzt das Saatgut. Das ist ganz einfach: schneiden Sie die Tomatenfrucht ihrer Wahl in Scheiben und nehmen Sie die gallertartige Masse samt Samen heraus. Dann trennen Sie den Samen von der gallertartigen Masse, indem Sie sie in ein Sieb geben und abspülen. Anschließend werden die Körner auf ein saugfähiges Zellstofftuch gelegt und an einem luftigen, vor praller Sonne geschützten Platz getrocknet. An einem kühlen Ort hält sich der getrocknete Samen bis zu vier Jahre.

 

 

 

 


Kräuter

 


Petersilie

Petersilie kann bis Mitte August noch ausgesät werden. Jetzt sind die Bedingungen im Saatbeet sehr gut. Der Boden ist warm und die Pflanzen entwickeln sich schnell. Die Ernteperiode dauert im günstigen Fall vom Herbst über das ganze nächste Jahr bis zum übernächsten Frühjahr.

 

Gartenkresse lässt sich bis in den September hinein aussäen.

 


 

Salat

 

Es ist möglich Kopf- und Eissalate bis Anfang August auszusäen. Danach können nur noch vorgezogene Pflanzen gepflanzt werden.

 

Wer im August Feldsalat aussät, kann im Oktober knackig frische Blätter ernten. Wird später gesät, kann erst im kommenden Frühjahr geerntet werden.

 

 

Feldsalat wird nicht tiefer als einen Zentimeter, in Reihen von 10 bis 15 Zentimeter Abstand gesät. Bis zur Keimung vergehen 3 Wochen. Das Saatgut muss bei der Aussaat gut angedrückt werden.

 


 

Wurzelgemüse

 

Wer im Herbst Rettich ernten möchte, sät zwischen Mitte Juli und Mitte August den Samen in Reihen von 30 Zentimeter Abstand. Wenn Sie das Beet anschließend mit einem Insekten-Schutznetz abdecken, verhindern Sie die Eiablage der Rettichfliege.

 

Radieschen entwickeln sich schnell und lassen sich noch bis in den September hinein aussäen. Auch bei dieser Kultur ist ein Schutz vor Rettichfliegen sinnvoll.

 

Wurzelgemüse wie Möhren, Rettich und Rote Bete werden nicht reihenweise abgeerntet. Es werden zuerst die dicksten Rüben genommen. Die im Beet verbleibenden können noch um einiges zulegen.

 


 

Obstgehölze

 

Schattenmorelle
Schattenmorelle

Die abgeernteten Kernobstbäume kann man jetzt noch vorsichtig auslichten und verjüngen. Bei Pfirsich, Aprikose und Kirsche entfernt man am besten alle abgetragenen Zweige. Süß- und Sauerkirschen, vertragen den Sommerschnitt ohnehin besser, weil zu diesem Zeitpunkt die Wundheilung schnell erfolgt.

 

Auch das Beerenobst wird nach der Ernte verjüngt. Dabei lasse ich z.B. bei den Johannesbeeren nur drei bis fünf starke zweijährige Triebe stehen. Die Trauben können so größer werden, die Ernte wird vereinfacht und man erhält starke immer junge Sträucher.

 

Im August beginnt bereits die Ernte von Frühäpfeln und -birnen. Die Früchte an allen Bäumen werden immer dicker und damit immer schwerer. An den waagerechten Seitenästen bilden sich die meisten Früchte. Bei jungen Bäumen und schwachem Holz sollte man diese Äste abstützen. Dazu kann man z.B. eine Haselnussrute verwenden, deren Ende eine Astgabel hat.

 

Nussbäume erhalten jetzt, wenn notwendig, ihren Schnitt.

 

Bei bereits tragenden Kiwi-Pflanzen werden nun alle Triebe, die Früchte tragen, eingekürzt, und zwar so, dass hinter der Fruchtansatzstelle noch 4 bis 6 Blätter verbleiben.

 

In Trockenperioden empfiehlt es sich, auch mal Bäume und anspruchslosere Sträucher gründlich zu wässern, 40 bis 50 Liter pro Quadratmeter sind nicht zu viel, reichen dann aber auch für einige Zeit.

 


 

Obstweine

 

Schwarze Johannisbeere
Schwarze Johannisbeere

Ein Obstwein ist bekömmlich und für vergnügte Stunden ein willkommenes Getränk. In reichen Gartenjahren lohnt es sich besonders, Obst zu Wein zu bereiten. Das gelingt leider nicht immer zur Zufriedenheit der Gartenfreunde. Daher hie einige grundlegende Tipps:

 

Frisches Obst ist das beste Ausgangsmaterial. Es kann auch Fallobst verwendet werden, wenn die Schadstellen ausgeschnitten sind. Sauberkeit ist das oberste Gebot bei der Herstellung, andernfalls endet die Weinherstellung als Essig.

 

Zur Weinbereitung wird Reinzuchthefe verwendet. Diese wird nach den Herkunftsgebieten bzw. Weinsorten bezeichnet. Die meisten Hefen sind in der Lage, Alkoholwerte bis maximal 18 Vol. % zu erreichen.

 

Neben dem Alkoholgehalt ist der Säuregehalt ein wertbestimmender Bestandteil des Weines. Wie viel Säure haben aber meine Früchte? Dies muss ich wissen, um festlegen zu können, wie hoch Wasser- und Zuckerzusatz sein müssen. Angaben zum durchschnittlichen Säuregehalt der Früchte können Sie auf meiner "Obstweinseite" finden.

 

Man erhält zum Beispiel aus einem Liter Apfelsaft einen Liter Apfelwein, aus einem Liter Johannisbeersaft jedoch, durch Zugabe von Wasser zur Reduzierung der Säure, drei Liter Johannisbeerwein.

 

Eine einfache Anleitung mit einigen Tipps zur Weinherstellung finden Sie auf meiner Obstweinseite.

 


 

Erdbeeren

 

Erdbeeren sollen nur maximal drei Jahre an einer Stelle stehen. Wenn Sie also im nächsten Jahr Erdbeeren von neuen Pflanzen ernten wollen, müssen Sie diese im ersten Augustdrittel setzen. Diese Pflanzen tragen besser, als die im Frühjahr gesetzten. Der Boden soll humusreich sein und weder Erdbeeren, noch Kartoffeln als Vorfrucht gehabt haben.

 

Zur Pflanzengewinnung kann man, von den alten Pflanzen, die ersten zwei Pflanzen der Erdbeerausläufer verwenden. Dazu werden sie abgetrennt und neu gepflanzt.

 

Gepflanzt werden Erdbeeren in zuvor tiefgründig gelockertem Boden. Ist das Beet noch belegt und verwendet man eigene Pflanzen aus Ablegern, wartet man besser bis sich die Erde nach der Bearbeitung gesetzt hat, damit die Pflanzen gut einwurzeln.

 

Erdbeeren dürfen nicht zu tief gepflanzt werden. Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass das Herz der Pflanzen dicht über dem Boden steht. Zu tief gepflanzt, faulen sie leicht. Die Pflanzen werden angegossen und das Erdreich mit feuchtem Torf, Stallmist oder gehäckseltem Stroh bedecken. Eine Rindenmulchschicht ist auch möglich.

 

Damit die zweijährigen Erdbeerpflanzen bis zum Herbst noch kräftig wachsen und so im kommenden Jahr viele Früchte tragen, werden jetzt alle Ableger entfernt. Damit wird sichergestellt, dass die gesamte Wuchskraft ins Herz der Mutterpflanze gelangt und dort für die Anlage von Blütenknospen genutzt wird. Unterstützend wirkt eine Düngung mit 30 Gramm Blaukorn pro Quadratmeter.

 

 

 

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