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Spickzettel Januar

 

Allgemeines:

Anbauplan aufstellen
Keimproben durchführen
Kalk streuen
Kompost streuen
Kompost umsetzen
Umgraben
Frühbeete bauen bzw. reparieren
Mieten kontrollieren
Saatgut bestellen
Gartengeräte überprüfen.

 

Ernte:

Chicorée
Grünkohl
Rosenkohl
Schwarzwurzeln
Meerrettich
Petersilienwurzeln
Sellerie
Pastinaken
Feldsalat
Wirsing
Porree
Grünkohl
Spinat.

Aussaat:

unter Glas:
Blumenkohl
Gartenkresse
Kohlrabi
Feldsalat
Kopfsalat
Pflücksalat
Saatzwiebeln
Sommerlauch
Spinat
Petersilie
Mangold
Weißkohl.
im beheizbaren Gewächshaus:
Schnittsalat
Zuckerhut
Kohlrabi
Rettich
Radieschen
Gartenkresse.

 

Pflanzung:

Chicorée zum Treiben ansetzen
Schnittlauch zum Treiben eintopfen.

 

Pflege & Pflanzenschutz:

Schutzdecke auf überwinterndem Gemüse bei mildem Wetter lüften
Rhabarber mit Schutzdecke versehen.


 

Einsatz bei Wind und Wetter

 

Lag die vergangene Ernte unter den Erwartungen empfiehlt es sich bei offenem Wetter eine Frost im JanuarBodenanalyse vorzunehmen. Häufig werden dabei ein Mangel an Mangan (Mg) und Kalium (K), sowie ein Überschuss an Phosphor (P), im Boden festgestellt. Eine sinnvoll kontrollierte Düngung ist ein aktiver Beitrag zum Wasserschutz und verhindert die Nitratbelastung des Blattgemüses.

Bei der Schneebeseitigung sollte man darauf achten, dass der Schnee nicht auf den Staudenbeeten angehäufelt wird. Lockerer Schnee ist ein guter Winterschutz, unter verdichteten Schneemassen können die Stauden jedoch Schaden nehmen.

Streusalz sollte den Pflanzen zuliebe im Gartenbereich nicht verwendet werden.

Wenn der Boden nicht gefroren ist und das Wetter es zulässt, können den ganzen Winter über Arbeiten zur Neu- oder Umgestaltung durchgeführt werden. Zum Beispiel können die Wege ausgehoben und mit Mineralgemisch aufgefüllt werden. Auch Trockenmauern lassen sich jetzt bauen.

Bei offenem Wetter ist eine Aussaat auch im Winter möglich. Das Vorbild liefert die Natur selbst, fast alle wilden Samen bleiben über Winter im Boden liegen und keimen bei den ersten milden Sonnenstrahlen im Frühjahr. Zur Aussaat eignen sich nur Gemüsearten und Kräuter, die Kälteeinbrüche im Frühjahr gut überstehen. Es handelt sich im Kaltkeimer. Die Aussaat soll bei einer Bodentemperatur um 5°C erfolgen. Hier die wichtigsten Pflanzen: Enzian, Echinops, Duft-Veilchen, Bärlauch, Primeln, Iris, Mohn, Phlox, Trollblume, Rudbeckia, Dicentra und Eisenhut.

 

Auch der Kompost muss gepflegt werden

 

Ein Komposthaufen sollten gut gepflegt werden. Auch im Winter setzt man ihn einmal um. Dabei kommen das Äußere nach innen und das Innere nach außen. Die eventuell gefrorene Außenschicht wird zur besseren Belüftung des Komposthaufens aufgestapelt und der Rest darüber gedeckt. Dabei kann auch Holzasche und Ruß mit eingestreut werden.
Mehr zum Thema Holzasche!
Ansatz und Pflege eines Komposthaufens

Der Komposthaufen im Garten wird nicht nur mit anfallendem Laub "gefüttert", auch andere organische Abfälle, z. B. aus der Küche, können dort entsorgt werden. Außerdem eignen sich die jetzt anfallenden Schnittabfälle aus dem Garten hervorragend zum kompostieren, weil sie für eine gute Durchlüftung im Komposthaufen sorgen.
In dem Beitrag Der Kompost ist kein Abfallhaufen findest du Tipps zur Anlage und Pflege des Komposts.

Gehölzschnitt enthält zahlreiche Pflanzennährstoffe, die dem Kreislauf des Gartens nicht verloren gehen sollten. Deshalb bietet sich an, das Schnittgut zu häckseln oder zu Holzstapeln und Reisighaufen aufzuschichten.
Mehr zum Thema Gehölzschnitt!

Asthaufen, die schon einige Monate liegen, sollten jetzt nicht mehr bewegt werden, denn Igel, Blindschleichen, Kröten, Spitzmäuse, Gehäuseschnecken und Insekten könnten diesen als Winterschlafplatz nutzen. Frisch geschnittene Zweige eignen sich auch zum Antreiben in der Vase.

Die fertige Komposterde kann auch bei Frostwetter auf den gegrabenen Boden aufgetragen werden. Im Frühjahr wird sie dann oberflächlich eingeharkt. Gut gepflegter Kompost ist dem Stalldünger gleichwertig.

 

Das bringt uns der Januar außerdem

 

Nach dem Naturschutzgesetz dürfen ab Oktober (bis Ende Februar) Bäumen gefällt werden. In vielen Städten und Gemeinden gibt es aber zusätzliche Baumschutzsatzungen. Wenn du einen BaumWinterlandschaft fällen möchtest musst du dich also vorher bei dem zuständigen Umwelt- oder Grünflächenamt darüber informieren, welche Gehölze geschützt sind und ob/welche Ersatzpflanzungen vorgenommen werden müssen. In den letzten Jahren ist in vielen Städten und Gemeinden die Rechtslage zum Fällen von Bäumen verändert worden.

Nach heftigen Schneefällen kann es sinnvoll sein, die Äste von Gehölzen durch leichtes Schütteln von ihrer Schneelast zu befreien, um unerwünschte Astbrüche zu vermeiden. Besonders gefährdet sind Immergrüne und Koniferen, auf deren dichtem Blattwerk besonders viel Schnee liegen bleibt.

Alle Gartengeräte und Werkzeuge sind zu reinigen und sollten auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Kaputte Geräte werden jetzt repariert. Viele Geräte zeigen Gebrauchsspuren, andere benötigen nur einen Tropfen Öl. Wenn die Gartensaison wieder beginnt, müssen die Gartengeräte zur Verfügung stehen und nicht erst repariert werden müssen. Einige Tipps zum Unfallschutz findest du hier.

 

Tiere im Winter

 

Die Nahrungssuche unserer heimischen Vögel ist im Winter besonders schwierig, aber nicht unmöglich. Die bei uns verbliebenen Vögel sind über Jahrtausende ohne uns Eibe mit Früchten zurechtgekommen. Nur wenn Frost, Raureif und eine Geschlossene Schneedecke die Nahrungsaufnahme absolut verhindern, sollte ihnen mit zusätzlicher Fütterung geholfen werden. Wir helfen ihnen viel mehr, wenn wir ihnen ein reichhaltiges Angebot an Früchten und samentragenden Gartenpflanzen zur Verfügung stellen. In dem Beitrag Die Winterfütterung heimischer Vögel - Für und Wider wurden einige Argumente zusammengetragen.

Ist eine zusätzliche Fütterung gewünscht muss man einiges beachten:
  • .Nur bei Dauerfrost und geschlossener Schneedecke füttern.
  • .Mehrere kleine Futterstellen sind besser als eine große. So haben konkurrenzschwächere Vögel eine bessere Chance ans Futter zu kommen und Katzen werden abgelenkt.
  • .Das Futter darf nur trocken verabreicht werden.
  • .Futterstellen und Futter dürfen nicht verschmutzt sein.
  • .Es haben sich Futtersilos ebenso bewährt, wie überdachte, von außen zugängliche Futterhäuschen.
  • .Wasser und wasserhaltige Nahrung darf bei frostigem Wetter nicht gereicht werden.
  • .Mehr zur richtigen Fütterung der Vögel im Winter finden du hier.


Vor dem Wintereinbruch machen sich viele Tierliebhaber Sorgen um "kleine Igel". Der Igel hat als Wildtier eine Überwinterung im Haus nicht nötig. Wie du dem stachligen Gesellen in Ausnahmefällen helfen kannst, findest du hier: Mehr zum Schutz der Igel im Winter!

In Gegenden, in denen Kaninchen und Hasen auftreten, sollten regelmäßig die Zäune kontrolliert werden.

Obstbäume, in der Nähe eines Waldes, die nicht durch einen Zaun geschützt sind, sollten einen „Mantel“ um den Stemm erhalten, damit das Wild die Rinde nicht abnagen kann.

 

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