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Der Garten auf der Fensterbank

 

Schnittlauch

Ein Tipp für den Kräutergarten am Küchenfenster ist der Zimmerknoblauch. Er benötigt allerdings einen hellen Fensterplatz, oder einen mäßig warmen Wintergarten. Als Faustregel gilt, je weniger Licht, umso kühler der Platz. Die Blätter und Blüten finden kleingeschnitten Verwendung in Soßen, Suppen und Salaten.

 

Ähnlich wie der Zimmerknoblauch sind die Steckzwiebeln zu behandeln, die jetzt ausgesät werden können. Weil Zwiebeln sehr langsam wachsen, ist für eine Pflanzung im März eine frühe Aussaat notwendig. Auf die, mit feuchter Anzuchterde gefüllten, Töpfe gibt man die sehr kleinen Samen, wobei die Abstände, die auf der Verpackung vermerkt sind, einzuhalten sind. Die Pflanzfläche wird mit einer Sprühflasche befeuchtet und anschließend mit einer sehr dünnen Erdschicht bedeckt. Die Fläche wird angedrückt, erneut angefeuchtet und in einen Anzuchtkasten an einen hellen, mäßig warmen Platz gestellt. Im März/April können die Zwiebeln büschelweise gepflanzt werden. Die heranwachsenden Zwiebeln drücken sich gegenseitig weg.

 

Eine Vielzahl von Kräutern eignet sich auch zu dieser Jahreszeit für die Fensterbank.

 

Petersilie ist seit langem als gesundes und vielseitig verwendbares Küchenkraut bekannt und kann ebenfalls im Winter auf der Fensterbank kultiviert werden.

 

Viele einjährige Sommerpflanzen können jetzt schon ausgesät werden. Auf einer warmen Fensterbank können ab Januar zum Beispiel Duftwicken ausgesät werden. Dafür kann man Töpfe und Schalen verwenden. Diese Pflanzen blühen dann schon ab Mai auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten.

 

Topfpflanzen der Jahreszeiten

 

Weihnachtskaktus

Soll der Weihnachtskaktus lange blühen, benötigt er regelmäßig Wasser. Bei Wassermangel, welken die Blätter schnell. Stellt man den Kaktus hell und etwas kühler, wobei Temperaturen unter 20°C optimal sind, hält die Blütenpracht besonders lange. Nach der Blüte wird der Weihnachtskaktus weiter gegossen. Die Ruhezeit liegt bei dieser Pflanze im August/September.

 

Zum neuen Jahr wünschen wir unseren Freunden nicht nur Glück, sondern wir schenken ihnen auch den gleichnamigen Klee, oder bekommen ihn geschenkt. Wenn man den vierblättrigen Glücksklee [Oxalis tetraphylla] in einem kühlen Zimmer weiterpflegt und ihn im Mai in den Garten pflanzt, kann man sich bis in den Oktober hinein an dieser dekorativen Pflanze erfreuen. Auch in Pflanzgefäßen für Balkon oder Terrasse fühlen sich der Glücksklee und die vielen andere Sauerkleearten wohl. Oxalis benötigt viel Wasser. Glücksklee ist wie die meisten Sauerkleearten nicht winterhart.

 

Alpenveilchen mögen einen kühlen und hellen Standort, unter 18° C.

 

Christrose

Wer Christrosen in Töpfen hat, kann diese, wenn sie verblüht sind, in einen kühlen Raum stellen, bis sie im Frühjahr in den Garten gepflanzt werden können. Die winterharten Arten können auch während Wärmeperioden im Frühjahr an einen sonnigen Platz ausgepflanzt werden. Dazu muss der Boden aber frostfrei sein und die Pflanzen einige Tage bei Temperaturen um 10°C akklimatisiert wurden sein.

 

Zimmerpflanzen im Winter

 

Durch das verringerte Wachstum durch Lichtmangel, benötigen die Pflanzen auch weniger Nährstoffe. Deshalb gibt man nur höchstens die Hälfte der sonstigen Düngergaben in das Gießwasser. In vielen Fällen kann auch ganz auf die Düngung verzichtet werden.

 

In Mitteleuropa fällt die Blütezeit der Kalla in die Winter- und Frühjahrsmonate. Währenddessen soll sie hell, aber nicht zu warm stehen, am besten so um die 15° C. Höhere Temperaturen schränken die Blühwilligkeit stark ein. Während dieser Zeit braucht die Kalla auch viel Wasser und wöchentliche Düngung.

 

Die Dieffenbachie ist giftig und für einen Haushalt mit kleinen Kindern eher ungeeignet. Auch beim Umtopfen und Zurückschneiden sollte direkter Haut- und Augenkontakt vermieden werden, da der auslaufende Saft Reizungen hervorrufen kann. Die Pflanze benötigt ganzjährig mindestens 15 bis 20° C, bei guter Luftfeuchtigkeit. Um eine schöne Blattfärbung zu erzielen, sollte die Dieffenbachie am Fenster aufgestellt werden.

 

Frühjahrsblüher

 

Hyazinthenblüten

Vorgetriebene Hyazinthenblüten bringen besonders viel Freude. Wer sie nicht selbst vorgezogen hat, kann sie jetzt in Einzeltöpfen oder Arrangements im Blumenfachgeschäft kaufen. Hyazinthen passen sehr gut zu anderen Frühlingsblühern. Alle Hyazinthen duften sehr angenehm, besonders aber die blauen Sorten.

 

Für die Frühlingsblüher auf dem Balkon oder der Terrasse sind die Temperaturen jetzt noch zu niedrig. Abwechslung in die Balkonkästen bringen getrocknete Blüten- und Fruchtstände, die zwischen die winterliche Bepflanzung gesteckt werden. Fruchtstände der Kolbenhirse locken zum Beispiel so manchen Vogel zu einer kleinen Zwischenmahlzeit auf den Balkon.

 

Schädlinge

 

Trockene Heizungsluft und wenig Licht schwächen nicht nur die Zimmerpflanzen, sondern sind auch ideale Voraussetzungen für Spinnmilben. Im Prinzip können alle Zimmerpflanzen von der Spinnmilbe befallen werden.

Spinnmilben

Sie schädigen die Pflanzen in dem sie an der Blattunterseite saugen. Erkennen kann man sie durch ein feines Gespinst zwischen den Trieben und Blättern. Vorbeugend sollt man die Pflanzen täglich mit Wasser besprühen. Wenn die Möglichkeit besteht sollten sie, gleich bei der ersten Sichtung der Schädlinge, abgebraust werden.

 

Viele Zimmerpflanzen befinden sich im "Winterschlaf". Auch diese Pflanzen müssen auf Schädlingsbefall überprüft werden.

 

Die untergestellten Balkon- und Kübelpflanzen müssen hin und wieder überprüft werden. Oft stehen sie im Winterquartier dicht an dicht. Eine Luftzirkulation um die Blätter ist nur eingeschränkt möglich. Die relative Luftfeuchte im Bereich der Pflanzen ist hoch. Dies sind ideale Bedingungen für die Entstehung von Pilzbefall. Bei milden Temperaturen sollte daher gut gelüftet werden. Achten Sie dabei auch auf eventuellen Schädlingsbefall (z.B. Spinnmilben, Blattläuse, Schildläuse) sowie auf genügend Bodenfeuchtigkeit.

 

Blattlaus

Bei einigen Pflanzen, wie zum Beispiel beim Hibiskus, treten im Winter oft Blattläuse auf. Meistens sind es solche Pflanzen, die im Sommer im Freien standen. Dies hängt mit den unterschiedlichen Vermehrungszyklen der Blattläuse zusammen. Im Winter haben sie eigentlich eine Ruhepause. Diese Ordnung wird durch die im Winterquartier, für die Jahreszeit zu hohe, Raumtemperatur, vorzeitig in Bewegung gesetzt.

 

Mit Blattläusen befallene Pflanzen kannst du, bei milder Witterung, ins Freie stellen und sie mit einem, gegen Blattläuse geeignetem, Insektizid spritzen. Dabei solltest du darauf achten, dass es ein Nützlinge schonendes Mittel ist. Hier haben sich Mittel auf Neemölbasis, die allerdings etwas streng riechen, bewährt.

 

Man kann natürlich die Pflanze auch mehrfach mit handwarmem Wasser abbrausen und dabei so viele Blattläuse wie möglich entfernen. Eventuell kann man auch mit Schmierseifenwasser sprühen (am besten in der Wanne/Dusche). Die Prozedur muss mindestens einmal in der Woche durchgeführt werden, um die Blattläuse los zu werden.
Blattläuse an Zimmerpflanzen

 

 

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