HINWEIS! Diese Seite nutzt Cookies und ähnliche Technologien.

Wenn Sie die Browsereinstellungen nicht ändern, stimmen Sie dem zu

I understand

 

Stauden, Kräuter & Ziergräser

 

Gräser im Winter

Im Januar und Februar bietet sich die Aussaat von vorgequollenem Saatgut verschiedener Kaltkeimer in Kisten oder Töpfen an. Zu den Kaltkeimern zählen Eisenhut [Aconitum], Scheinmohn [Meconopsis], Christophskraut [Actaea], Funkien [Hosta] sowie verschiedene Primeln, Iris, Tränendes Herz, Enzian, Echinops, Duft-Veilchen, Bärlauch, Phlox, Trollblume, Rudbeckia und Dicentra. Bei ihnen wird die Keimhemmung des Saatgutes erst durch einen "Kältereiz" aufgehoben. Es genügt in den meisten Fällen eine Kälteperiode mit Temperaturen um bzw. unter 5° C im Januar. Die Aussaatgefäße sollten ins Freie gestellt und falls kein Schneefall zu erwarten ist, mit Fichtenreisig abgedeckt werden.

 

Einziehende Ziergräser wie Pennisetum (Pfeifenputzergras) und Miscanthus (Chinaschilf) werden erst Ende April - Anfang Mai geschnitten, wenn die Frostgefahr weitestgehend vorüber ist. Die alten Halme schützen das Herz der Gräser vor der Auswinterung. Ganz abgesehen davon geben die Halme dem winterlichen Garten Struktur und bieten Vögel und Insekten Nahrung und Winterschutz.

 

Auch auf den Beeten sollte öfters überprüft werden, ob der im Spätherbst, über empfindlichen Stauden, aufgebrachte Frostschutz aus Fichtenreisig oder Stroh noch immer genügend Luft durchlässt. Hier kann es bei mangelndem Luftaustausch zur Fäulnis kommen. Gegebenenfalls müssen Teile der Auflage durch frischen Schutz ergänzt werden.

 

Ziergehölze

 

Falls bisher noch nicht geschehen, solltest du jetzt noch deine nur eingeschränkt winterharten Gehölze im Garten mit einem Winterschutz versehen. Je nach Größe reichen oft schon Zweige von Nadelgehölzen, die um die Pflanze herum in den Boden gesteckt werden, aus. Vorteilhaft ist auch ein Abdecken des Bodens mit organischem Material, wie z. B. Rindenmulch, Laub oder ähnlichem, um ein tiefes Eindringen des Frostes in den Bodens zu verhindern.
Mehr zum Mulchen!

 

Der günstigste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist beim Gartenschneeball der Frühjahrsschnitt. In mittleren Lagen sind das die Wochen ab Mitte Januar bis Ende März.

 

Eizzeit

Auch andere Ziersträucher kann man jetzt auslichten. Dabei wird das alte Holz am Boden abgeschnitten. Frühjahrsblüher wie Forsythien werden erst nach der Blüte beschnitten.

 

Neben dem wohl bekanntesten Schnittgehölz, der Forsythie, eignen sich auch viele andere Obst- und Ziergehölze zum Schnitt für die Vase. Gerade wenn man einen Erhaltungsschnitt derartiger Gehölze plant, ist zu überlegen, ob man nicht schon jetzt Zweige zum Antreiben in die Vase stellt und damit den Rückschnitt vorverlegt.
Mehr zum richtigen Schnitt!

 

Große Schneemengen auf den Ästen immergrüner Gehölze schüttelt man ab, damit die Äste nicht brechen.

 

Nach Frösten ohne eine schützende Schneedecke, den Kahlfrösten, sollten die im Vorjahr gepflanzten Ballenpflanzen und Immergrüne, an Tagen mit offenem Boden, gegossen werden. An sonnigen, frostfreien Tagen benötigen immergrüne Pflanzen Wasser. Wintertrockenheit (Frosttrockenheit) ist manchmal für die Pflanzen schlimmer als Frost. Besonders gefährlich sind mehrere, aufeinander folgende Tage mit gefrorenem Boden und starker Sonnenstrahlung. Ganz besonders gilt das Gesagte auch für Kübelpflanzen, die im Freien überwintern.

 

Rasen, Wiese & Wildblumenwiesen

 

Der Zierrasen darf, wenn der Boden hart gefroren und/oder der Rasen mit Reif bedeckt ist, so selten wie möglich betreten werden. Bei Schönwetterperioden kann das Laub von der Rasenfläche beseitigt werden.

 

Wenn das Wetter im Januar frostfrei und trocken ist kann man die Rasenflächen mit gesiebter Komposterde überstreuen. Die Schicht kann bis 2 cm dick sein und muss gut in den Rasen eingeharkt werden. Gleichzeitig kann man Kali und Phosphorsäuredünger (z.B. Thomasmehl) ausstreuen.

 

Der Gartenteich im Winter

 

Gräser am Teich

Die Pumpen sind bereits aus dem Teich entfernt worden und können, wenn noch nicht geschehen, jetzt gründlich gereinigt werden.

 

Frostfreie Tage werden zur Reinigung des Teiches genutzt.

 

Weil in den meisten Teichen Tiere leben, ist der Gartenteich gegen Durchfrieren zu schützen.

 

Seerosen, die im kühlen Keller (0 bis 2° C) überwintern, müssen auf Verfaulen und Vertrocknen durchgesehen werden.

 

Überwinterung von Zwiebeln und Knollen

 

Die, zur Überwinterung eingelagerten, Dahlienknollen und Zwiebeln müssen während der Wintermonate öfters überprüft werden. Sie dürfen nicht zu trocken und nicht zu feucht gelagert werden. Trockenheit verbraucht die Säfte, die sie zum Austrieb brauchen, Feuchtigkeit fördert den Pilzbefall.

 

Nach oben

Kalenderblätter Januar
Allgemeine Gartentipps
Der Obst- und Gemüsegarten
Der Ziergarten
Zimmer - Balkon - Terrasse
Bauern- und Wetterregeln