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Gießen und Düngen

 

  • Balkonpflanzen müssen regelmäßig gewässert und gedüngt werden. An heißen Tagen kann es notwendig werden, sie zweimal zu gießen, am besten morgens und abends. Eine kurzzeitige Trockenheit überstehen zwar die meisten Pflanzen, werfen dann aber oft Blütenknospen und Blätter ab. An derart geschwächten Pflanzen finden sich häufig Schädlinge ein.

 

  • Regenwasser ist besonders kalkarm und ideal zum Gießen. Es wird direkt auf die Erde, nicht auf die Blätter, gegeben. Auch Kübelbewohnern in großen Gefäßen leiden bei Sonnenschein schnell unter Wassermangel. Das trifft besonders zu, wenn die Gefäße nicht vor Sonneneinstrahlung geschützt sind. Das Substrat sollte deshalb täglich kontrolliert werden.

 

  • Topfpflanzen können auch durch zu viel Gießen vertrocknen. Durch einen ständig zu hohen Wasserstand bekommen die Wurzeln keine Luft und fangen an zu faulen. Es ist dann keine Wasseraufnahme mehr möglich. Diese Pflanzen sind eventuell durch Umtopfen zu retten.

 

 

  • Besonders viel Wasser verbrauchen im Sommer Hochstämmchen. Bis August sollten sie wöchentlich gedüngt werden. Wenn sie in kleinen Gefäßen stehen bekommen sie etwa doppelt so viel wie die restlichen Balkonblumen.

 

  • Wer im Frühjahr den Balkonpflanzen einen Depotdünger gegeben hat, muss jetzt nachdüngen, denn nach zirka drei Monaten ist dieser verbraucht. Dazu kann man einen Flüssigdünger oder, bei starkzehrenden Pflanzen, einen Volldünger verwenden.

 

  • Beim Kauf von Düngern ist auf den richtigen Verwendungszweck zu achten. Angeboten werden solche für Grünpflanzen, die den Laubwuchs fördern, und solche, die speziell die Knospenbildung unterstützen. Außerdem gibt es auch spezialisierte Dünger, z. B. für Orchideen, Zitruspflanzen und Azaleen.

 


 

Orchideen im Juli

  • In den Monaten Juni/Juli werden Orchideen durch lüften, gießen und düngen gestärkt. Besonders wenn die Standorte sehr heiß sind, brauchen sie viel frische Luft. Mit den hohen Temperaturen nimmt das Wachstum zu, was zu einem erhöhten Wasserverbrauch und Nährstoffbedarf führt. Nach dem Gießen muss das Wasser gleich wieder ablaufen können. Gedüngt wird wöchentlich mit niedriger Konzentration. Täglich, am besten in den Morgenstunden, sollten die Pflanzen besprüht werden. Sprüht man am Mittag kann es durch die Linsenwirkung der Wassertropfen zu Verbrennungen kommen.
    Orchideen

 

  • Für fast alle Orchideen ist die pralle Mittagssonne in diesen Monaten zu stark. Aus diesem Grund ist für diese Tageszeit ein Sonnenschutz vorzusehen, oder ein geeigneter Standort zu wählen.
    Orchideen - Die Pflege übers Jahr

 

  • Coelogyne cristata und andere, so genannte, Kalthaus-Orchideen brauchen einen besonders kühlen Platz im Garten oder in einem kühlen Raum.

 

  • Stehen die Orchideen im Freien, sind sie Schädlingen, wie Blattläusen, Schildläusen und Schnecken ausgesetzt. Damit diese keine Schäden anrichten können, wird ständig kontrolliert.

 

  • Auch die Pflanzen im Zimmer haben ihre Feinde. Auf Schildläuse, Spinnmilben und Thripse ist hier zu achten.

 

  • ""Das praktische Orchideen-Buch" von Lutz Röllke" wird das ganze Grundwissen des Orchideengärtners angeboten. Das Buch beruht auf jahrelangen praktischen Erfahrungen des Verfassers mit eigenen Kulturen, sowie den Kenntnissen anderer Orchideengärtner und -liebhaber. Der Autor, der zu diesem Thema über 20 Vorträge gehalten hat, beantwortet die häufigsten und wichtigsten Fragen zu diesem Thema. Soweit möglich wurde auf botanische Fachausdrücke verzichtet. Das Thema "Krankheiten und Schädlinge an Orchideen" wird umfangreich behandelt. Der Autor ist ein ausgesprochener Praktiker, der in diesem Buch auch die Tipps von anderen erfolgreichen Orchideenkultivateuren berücksichtigt hat. Damit ist das Buch unentbehrlich für Anfänger und hilfreich für Fortgeschrittene.
    Das Buch ist für 14,90 € erhältlich..

 

 

 


 

Pflege

 

  • Die abgeblühten Blütenstände sind immer sorgfältig zu entfernen, um die Pflanze nicht unnötig durch Samenbildung zu schwächen.

 

  • Wenn die Triebe zu lang geworden sind, werden sie zurückgeschnitten. Damit regt man das Wachstum neuer Seitentriebe und Blüten an.

 

  • Hochstämmchen benötigen alle vier Wochen einen Formschnitt. Wenn die Kronentriebe in die Länge wachsen, bilden sich keine neuen Blütenknospen.

 

  • "Balkonissima. Die schönsten Bepflanzungen für Terrasse und Balkon" von Karen Meier-Ebert liefert viele grüne Ideen für kleine Balkone und große Terrassen. Praxistipps und Pflanzanleitungen die auch funktionieren. Mit diesen Pflanzideen macht das Mini-Gärtnern noch mehr Spaß. Das Buch zeigt Pflanzvorschläge und Blütenkombinationen für jeden Stil. Wichtige Praxisinfos und Tipps für Köstlichkeiten aus dem eigenen Topfgarten. Alles über blühende Oasen und duftende Kräuter zu Hause!
    Das Buch kostet 13,90 €.

 


 

Kübel- und Topfpflanzen vermehren

 

  • Von Fuchsien, Geranien, Oleander und anderen Kübelpflanzen kann man Stecklinge schneiden. Als kleines Geschenk für den Gartennachbarn oder Balkongärtner sind Jungpflanzen immer willkommen.

 

  • Kopfstecklinge sind zirka 5 bis 15 Zentimeter lange, mit mehreren Blättern besetzte Triebspitzen, einer Pflanze, die nach Möglichkeit dicht unter einem Blattknoten geschnitten wird. Sie haben keine Blüten oder Knospen. Die unteren Blätter des Kopfstecklings werden entfernt.
    Weitere Informationen zur Vermehrung durch Kopfstecklinge