HINWEIS! Diese Seite nutzt Cookies und ähnliche Technologien.

Wenn Sie die Browsereinstellungen nicht ändern, stimmen Sie dem zu

I understand

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

 

Allgemeine Tipps

 

  • Freie Flächen im Garten können jetzt mit Gehölzen, Rosen und Stauden als Containerware bepflanzt werden. Besser geeignet ist natürlich der Herbst oder der Frühling.

 

  • Hochwüchsige Stauden, wie Rittersporn, Dahlien, Gladiolen oder Stockrose werden durch Stäbe gestützt. Auch die hohen Herbststauden werden aufgebunden.

 

  • Krautige Kletterpflanzen, wie die Schwarzäugige Susanne, Kapuzinerkresse, Edelwicke oder Feuerbohne werden regelmäßig am Spalier oder der Pergola hochgeleitet und gegebenenfalls angebunden.

 

 


 

Zwiebelgewächse & Knollengewächse

  • Im Juli ist das Laub von fast alle frühjahrsblühenden Zwiebelgewächsen abgetrocknet. Sie können aus dem Boden genommen werden. Nur Schneeglöckchen, Krokus, Traubenhyazinthen, Märzbecher und Blaustern bleiben mehrere Jahre am selben Standort.

 

 

  • Alle drei Jahre sollte man im Juli die Iris teilen. Dazu gräbt man die Pflanze aus und trennt die äußeren Rhizome mit scharfem Schnitt ab. Die Teilstücke sollten in einem Abstand von zirka 60 mal 40 Zentimeter, bei einer Überdeckung mit Erde von einem Zentimeter, also sehr flach, wieder eingepflanzt werden.

 

  • Für die Herbstblüte lassen sich noch Knollen und Zwiebeln von Herbstzeitlosen, Gewitterblume, Sternbergie oder Herbstkrokus pflanzen. Die Herbstzeitlosen werden bis 20 Zentimeter tief gesetzt. Sie sollten nicht zu dicht gepflanzt werden, da die Pflanzen im Frühjahr reichlich Blattwerk entwickeln.

 

  • Dahlien bekommen jetzt eine stickstoffarme Düngergabe.

 


 

Stauden & Zweijährige

 

  • Verblühte Teile der Stauden werden regelmäßig entfernt. Frühsommerblüher (Feinstrahl, Lupinen, Türkenmohn) werden bis zum Boden zurück geschnitten.

 

 

  • Zweimal blühende Stauden (Sonnenauge, Phlox, Sonnenbraut, Rittersporn, Feuersalbei, Bergflockenblume, Eisenhut und Trollblumen) werden gleich nach der Blüte eingekürzt. Nach dem Schnitt erhalten die Pflanzen eine Volldüngerration.

 

  • Viele Stauden (Pfingstrosen, Steppenkerze) lassen sich nach der Blüte durch Teilung vermehren. Geteilt und umgepflanzt wird in den kühle Abendstunden. Wässern nicht vergessen! Zum Teilen eignet sich ein scharfer Spaten.

 

  • Lavendel kann nach der Blüte zur Verjüngung um ein Drittel zurück geschnitten werden.

 

  • Mehrjährige Gartennelken werden jetzt durch Absenken vermehrt. Das ist sehr einfach. So hat man stets junge Pflanzen und kann die Stauden fortlaufend ersetzen.

 

  • Zweijährige Sommerblumen kann man bis Mitte des Monats aussäen. Hierfür kommen Fingerhut, Bartnelke, Islandmohn, Stockrose, Vergissmeinnicht, Goldlack, Königskerzen, Gartenprimeln oder Stiefmütterchen infrage.

 


 

Rosen

 

  • Damit das Holz der Rosen bis zum Herbst ausreifen kann, erhalten die Rosen im Juli die letzte Düngung. Gut ausgereifte Triebe sind für alle Rosenarten der beste Einstieg in den Winter. Deshalb gebe ich stickstoffhaltigen Dünger höchstens bis Ende Juli. Ein Spezialdünger oder eine kalibetonte Düngung ab August erhöht die Ausreifung und Stärkung der Pflanze.

 

  • Rosen brauchen eine ausreichende Wasserversorgung. Bei leichten Böden hilft es, den Boden mit einer Schicht aus Rindenmulch abzudecken. Bei schweren Böden ist der Boden offen zu halten.

 

  • Vorsicht beim Gießen! Es ist besser einmal richtig zu gießen, als oft und wenig. Gegossen wird nicht in der prallen Mittagssonne und natürlich auch nicht über die Blätter. Die Pflanzenteile können sonst durch den Linseneffekt der Wassertropfen verbrennen. Wenn das Gießwasser nicht richtig abtrocknet, bildet es den Nährboden für Pilzkrankheiten. Deshalb nur direkt an die Wurzeln gießen.

 

  • Mit Mehltau, Rost oder Sternruß befallene Pflanzenteile der Rosen sind zu vernichten. Abhilfe schaffen auch im Handel angebotene Fungizide. Wichtig ist es die Dosiervorschriften zu beachten!

 

  • Rosen werden im Juni und Juli intensiv geschnitten. Bei mehrmals blühenden Rosen schneidet man, um eine weitere Blüte anzuregen, die verblühten Triebe zwei Blattpaare unter der Blüte ab. Man könnte diese Samenstände auch zu Hagebutten ausreifen lassen, dies kostet aber unnötig viel Kraft und mindert den Folgeflor.

 

  • Wichtig ist, dass aus der Unterlage treibende "Wildtriebe" entfernt werden. Leicht zu erkennen sind sie an dem helleren Grün und den kleineren scharf gesägten Blättern.
    Hier geht es zu meiner Rosenseite

 

  • Die Haltbarkeit bei geschnittenen Rosen in der Vase erhöht sich, wenn nicht in der warmen Tageszeit, sondern in den kühlen Morgen- oder Abendstunden geschnitten wird.

 

  • Der Buchtitel "Alles aus Rosen. Köstlich - duftend - dekorativ" beschreibt bereits, dass es nicht um die Pflege der Rose geht, sondern vielmehr um das Danach. Die Rose ist ein Zeichen für Liebe, Freundschaft und Herzlichkeit. Das Buch bietet Rezepte mit Rosenblüten und Rosenwasser, aus denen sich die köstlichsten Getränke, Kuchen und Plätzchen, Desserts und Brotaufstriche zaubern lassen. Überraschen Sie Ihre Gäste mit Rosenbutter oder verschenken Sie exklusiven, selbst gemachten Rosenessig. Kostbares Rosenöl in Cremes oder in Badeölen entspannt unsere Sinne. Und nicht zuletzt haben Rosen natürlich einen hohen dekorativen Wert. Sie sind die Klassiker bei Tischdekorationen, in Sträußen, als Geschenke zum Valentinstag. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Königin der Blumen überraschen! Das Buch von Monika Kratz ist für 7,90 € erhältlich.

 

 


 

Ziergehölze

 

  • Auch an den Rhododendren und am Flieder sind Samenansätze zu finden, die entfernt werden.

 

  • Sommergrüne Hecken bekommen in diesem Monat einen Heckenformschnitt. Der Austrieb des Frühjahres ist abgeschlossen, das Holz aber noch weich genug für den Schnitt.

 

  • Im Sommer ist die richtige Zeit, Koniferen zu schneiden. Konkurrenztriebe werden entfernt und alle krummen Gipfeltriebe (Leittrieb) mit einem Stab gerichtet.

 

  • Wenn man die jungen Triebe an Tannen und Fichten entspitzt, erhält man im nächsten Jahr einen sehr dichten Wuchs. Man kann diese Pflanzen auch als Formhecke schneiden, was allerdings nicht jedermanns Sache ist.

 

  • Auch Ziergehölze benötigen Düngung und Bodenlockerung. Es empfiehlt sich eine Mulchschicht. Sie unterdrückt die Samenunkräuter.

 

  • Stecklinge von Ziersträuchern können jetzt geschnitten werden. Unter einer Folie schlagen sie in einem Torf-/Sandgemisch leicht Wurzeln.

 


 

Gartenteich

 

  • In nährstoffreichen Teichen bilden sich Algen und Wasserlinsen. Sie werden regelmäßig abgekescht und kompostieren.

 

  • Seerosen sind bestrebt, die ganze Teichfläche mit Ihrem Laub zu bedecken. Durch das Herausreißen einzelner Blätter, möglichst tief unter der Wasserfläche, kann Abhilfe geschaffen werden.

 

  • Auch Seerosen werden von Schädlingen befallen. Die Raupen des Seerosenzünslers, ein kleiner Schmetterling, findet man an zerfetzt aussehenden Seerosenblättern, mit gezackten Rändern. Die Raupe zerschneidet die Blätter und klebt sie sich auf den Leib. Man findet sie auf dem Wasser oder auf der Unterseite der Seerosenblätter. Sie sollte zerdrücken werden.

 

  • Ein weiterer Schädling ist der Seerosenkäfer der seine kleinen weißen Eier auf die Blätter legt. Die schwarzen Larven fressen Gänge durch die Blätter. Auch hier hilft das Zerdrücken der Schädlinge und der Eier.

 


 

Rasen und Wiese

 

  • Wer sich erst jetzt entschlossen hat einen Rasen anzulegen, kann dies im Juli noch tun. Sehr wichtig ist natürlich das die Fläche ständig feucht gehalten wird.

 

  • Der Rasen muss jetzt nicht mehr gedüngt werden.

 

  • Im Sommer genügt es, je nach Wachstumsstand, alle 8 bis 10 Tage einen Schnitt durchzuführen. Dadurch wird das schnelle und allzu starke Austrocknen des Bodens vermieden. Geschnitten wird, wenn die Blattspitzen etwa 8 bis 10 cm hoch sind. Langer Rasen übersteht Sommertrockenheit besser. Die Häufigkeit des Schnittes ist auch von dem Ernährungszustand des Rasens abhängig.

 

  • Hoch gewachsener "Urlaubsrasen" wird insbesondere bei Trockenheit in mehreren Schnitten auf die gewünschte Höhe gebracht.

 

  • Bei Trockenheit wässert man die Rasenfläche in den Morgenstunden oder abends durchdringend, so dass auch die tiefer liegenden Wurzeln ausreichend mit Wasser versorgt werden.

 

  • Die Blumenwiese wird, nachdem die Frühlingsblüher verblüht sind, gemäht. Zu hoch gewachsene Gräser werden auf 10 bis 15 Zentimeter geschnitten. Wenn man keine Sense oder Sichel zur Verfügung hat, stellt man den Rasenmäher auf die größtmögliche Höhe ein.

 

  • Gesammelte Wildblumensamen werden in die Wiese eingestreut.