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Astilbe Astilbenblüte

Aussaat Freiland:

Buschbohnen (A-M)
Chicorée (A-M)
Grünkohl (A)
Gurken (A)
Kohlrabi
Kopfsalat
Knollenfenchel (ab A)
Möhren
Rettich
Herbst- und Wintersorten (ab E)
Radieschen
Rote Rüben (M-E)
Sommerendivien (A-M)
Winterendivien (M-E)
Zuckerhut (M)
Zuckermais (A-M)

Unter Glas und Folie

Gurkenschnitt
Tomaten stutzen
Ernte von:
Blumenkohl (A)
Gurken
Möhren
Tomaten (E)

Obst- und Gemüsegarten allgemein:

Gurken vereinzeln (A)
Meerrettichstangen freilegen (E)
Melonenschnitt
von den Puffbohnen Triebspitzen entfernen (M-E)
Rhabarber-Blüten entfernen
Spargeldämme einebnen
Tomaten ausgeizen und anbinden
Paprikapflanzen anbinden
Spargelernte und Rhabarberernte (23.06.) beenden
Kopfdüngung
zu dicht stehende Sämlinge vereinzeln
frei werdende Beete neu bepflanzen
Obst bei zu dichtem Fruchtansatz ausdünnen
Obstbäume schneiden
Stockausschläge entfernen
Sommerschnitt an Weinrebe
Sommerschnitt an jungen Obstbäumen und Spindelbüschen (E)
Erdbeeren zur Erntezeit wässern
reich tragende Erdbeerpflanzen kennzeichnen
Obstbäume und -sträucher reichlich gießen

 

 

Spickzettel Juni

Allgemeine Pflegetipps:

Boden lockern
Unkraut bekämpfen
neu gepflanzte Gehölze wässern
Mulchen
Bewässerung

Pflanzung im Freiland:

Blumenkohl
Grünkohl
Kohlrabi
Kopfsalat
Porree
Rosenkohl
Rotkohl-Spätsorten (A-M)
Rotkohl-Frühsorten (M-E)
Schnittlauch
Sommerendivien
Spargel nachpflanzen
Weißkohl-Spätsorten
Wirsingkohl-Spätsorten

Ernte im Freiland:

Blumenkohl
Brokkoli
Erbsen
Kopfsalat
Kohlrabi
Lauchzwiebeln
Möhren (ab E)
Puffbohnen
Spargel (A-M)
Weißkohl-Frühsorten
Wirsingkohl-Frühsorten

Ziergarten allgemein:

Staudenbeet pflegen
Rosen düngen (E)
Rosen gegen Pilzkrankheiten spritzen
Rittersporn nach der Blüte zurückschneiden
höhere Stauden an Stäbe binden
Rasen regelmäßig schneiden, düngen und wässern (wenn nötig)
Unkrautbekämpfung im Rasen
Hecken beschneiden (E)
Stauden teilen und neu pflanzen
Zweijährige Blumen aussäen
Herbstblumen pflanzen

Bekämpfung von:

Blattläusen
Drehherzmücke
Erbsenwickler
Gurkenwelke
Gurkenmehltau (unter Glas und Folie)
Kohlfliege
Kohlweißling
Kraut- und Braunfäule an Tomaten
Möhren- und Rettichfliege
Spargelfliege und -käfer
Spinnmilbe an Bohnen und Gurken
Tomatenwelke (unter Glas und Folie)

 

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Habichtkraut Habichtkraut/Wildkräuter

Unkraut

Wer im Mai die Unkrautbekämpfung nicht vernachlässigt hat, hat im Juni weniger Arbeit. Aber auch diese muss erledigt werden. Der Ackerschachtelhalm und die Winde sind lästige Unkräuter. Auch im Juni sollte der Garten ständig darauf kontrolliert werden. Am besten Bekämpft man diese Pflanzen in dem man sie einige Zentimeter unter der Oberfläche abschneidet. Bei häufigem Auftreten dieser beiden Unkräuter muss der Garten einmal in der Woche kontrolliert werden. Außerdem ist ein vermehrtes Auftreten des Schachtelhalms ein Indikator für Kalkmandel.
Auch die Vogelmiere sollte entfernt werden. Dabei sind besonders der Komposthaufen und versteckte Stellen unter oder zwischen den Stauden zu kontrollieren. Dieses Unkraut setzt schon als junge Pflanze sehr viele Samen frei und verbreitet sich sehr stark
Franzosenkraut wird oft von Spinnmilben (Rote Spinne) befallen, die dann auch auf Gurken und Bohnen, sowie auf Rosen und andere Zierpflanzen übersiedeln.
Unkräuter und Wildkräuter
Unkräuter sollten generell mit Wurzeln entfernt werden. Dies ist einfach, wenn es flachwurzende Pflanzen sind. Pflanzen mit tief in den Boden reichenden Wurzeln, wie zum Beispiel der Löwenzahn, reißen oft beim Versuch sie durch herausziehen zu beseitigen oberhalb der Wurzel ab. Die Pflanzen treiben wieder aus. Hier hilft ein Unkrautstecher.

 

 

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Mulchen

Mulch Mulchschicht auf Erdbeerbeet

Um die Ausbreitung von Unkraut einzugrenzen, hat sich das Mulchen sehr bewährt. Dazu wird der Boden gut aufgelockert und mit verrotten Stalldung, Torf, Rindenmulch oder auch Grasschnitt bedeckt. Bei der Verwendung von Grasschnitt muss man allerdings beachten, dass meistens Samen von Gras oder anderen Pflanzen beigemischt sind. Spätestens im Herbst muss diese Mulchschicht entfernt werden.
Durch das Mulchen bleibt der Boden länger feucht. Deshalb ist es günstig eine Mulchschicht besonders um Jungpflanzen auszubringen.
Mulch als Gartenhelfer

 

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Der Gartenboden

Offene Bodenflächen werden gelockert, damit die Verdunstung des Wassers verringert wird. Die Bodenorganismen brauchen die Feuchtigkeit zum Überleben. Frei gewordene Beete sollten unbedingt wieder bepflanzt werden, oder Gründünger ausgesät werden.
Bei Trockenheit wird gegossen. Zum Gießen eignet sich am besten Regenwasser, natürlich direkt auf die Erde und nicht auf die Blätter. Verwendet man Leitungswasser, so sollte dieses vorher in Regentonnen auf Lufttemperatur gebracht worden sein.
Besonders bei einer Schneckenplage ist es günstig am Morgen zu gießen, dann haben es die Schädlinge nachts auf trockenen Beeten etwas schwerer.
Der Gartenboden - Zusammensetzung, Düngung und vieles mehr.

 

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Schädlinge

Weiße Kugelhäufchen, die man unter Brettern, Matten oder Ähnlichem findet, sind die Eier von Schnecken. Durch gezieltes Auslegen von feuchten Matten kann man die Vermehrung von Schnecken reduzieren. Die Matten müssen täglich kontrolliert werden.
Schnecken und ihre Bekämpfung
Weiter Schädlinge auf die man achten sollte sind Blattläuse, Blutläuse und Dickmaulrüssler. Auch die Lilienhähnchen werden abgesammelt.
Blattläuse - Lebenszyklen, natürliche Feinde, Bekämpfung.

Marienkäfer gegen Blattläuse

Die Larven der Marienkäfer vertilgen große Mengen von Blattläusen. Dort wo man Marienkäfer findet, findet man auch ihre Larven. Diese wiederum zeigen auf das Vorhandensein von Blattläusen hin. Da auch die Marienkäfer Blattläuse vertilgen, sollte man diese schützen und keine Insektizide anwenden.
Die Marienkäferlarven könnten mit den Larven des Kartoffelkäfers verwechselt werden. Die Kartoffelkäferlarven haben deutlich erkennbare Beine und bewegen sich, während die Larven des Marienkäfers unbeweglich an den Blättern haften.
Kräuterjauchen aus Beinwell, Ackerschachtelhalm und/oder Brennnesseln sind laufend neu anzusetzen. Die Ausbringung dient der Kräftigung der Pflanzen gegen Schädlinge und ist gleichzeitig ein guter Dünger.
Ein guter Helfer gegen Schnecken und Kerbtiere ist der Igel. Wer einen solchen Besucher in seinem Garten hat, sollte ihn an seinen Ruheplätzen nicht stören. Auch ein zusätzliches füttern sollte unterlassen werden.
Igel schützen, aber richtig!
Auch Kröten und Frösche sich Feinde der Schnecken und anderer Schädlinge. Kröten sollte man nicht anfassen, weil sie ein Sekret ausscheiden, welches zu Hautentzündungen führen kann.
Auch wenn Maulwürfe im Garten sehr unbeliebt sind, sind sie doch Helfer bei der Schädlingsbekämpfung. Diese Tiere dürfen nicht getötet werden. Man sollte sie fangen und an sicherer Stelle aussetzen. Das Vertreiben der Tiere mit stark riechenden Mitteln hat meist keinen Erfolg.
Nicht zu vergessen bei der Schädlingsbekämpfung sind die Vögel im Garten. Ihre Nester müssen unberührt bleiben und geschützt werden. Aus diesem Grund sollte man mit dem Stutzen der Hecken warten, bis die Jungvögel flügge sind.

 

 

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