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Auf dieser Seite finden Sie folgende Themen:
die Pflege der Zimmerpflanzen;
Orchideen im Juni und Juli ;
Balkonpflanzen;
Kübel- und Topfpflanzen vermehren

 

Zimmerpflanzen

 

Zimmer- und Balkonpflanzen brauchen regelmäßige Feuchtigkeit. In den kleinen Gefäßen können diese Pflanzen besonders im Sommer bei intensiver Sonneneinstrahlung schnell vertrocknen. Gegossen wird nicht in der prallen Mittagssonne.

 

Auch im Juni erhalten alle gesunden Zimmerpflanzen wöchentlich eine Nährlösung aus Volldünger. Die 0,1-prozentige Lösung wird aus zimmerwarmem Wasser hergestellt.

 

Die Durchlüftung der Topferde ist durch das häufige Gießen behindert. Damit die Wurzeln nicht unter Sauerstoffmangel leiden, wird die Erde wöchentlich gelockert, ohne die Wurzeln zu beschädigen.

 

Das Buch "1200 Garten- und Zimmerpflanzen" von Martin Haberer behandelt auf 688 Seiten mit 1220 Farbfotos die Vielfalt der bewährten Garten- und Zimmergewächse. In diesem Buch findet man für jedes Beet, für jeden Balkon und für jedes Zimmer die passende Pflanze. Die übersichtlichen Pflanzenporträts behandeln die wichtigsten Erkennungsmerkmale, sowie die Ansprüche an Standort und Pflege der einzelnen Pflanzen.
Dieses Nachschlagewerk für Hobbygärtner und Auszubildende kostet 19,90 €.

 

An einem warmen Regentag kann es nicht schaden, wenn die Zimmerpflanzen für einige Zeit ins Freie gestellt werden. So werden sie vom Staub befreit. Feiner Nieselregen bekommt auch den empfindlichen Pflanzen. Nur blühende Pflanzen sollten keine Dusche bekommen.

 

Wenn kein Regen verfügbar ist, können die Pflanzen abgesprüht werden. Dies macht man am frühen Morgen. Dadurch können die Pflanzen rechtzeitig, bevor die Sonne stärker scheint, abtrocknen. Die Wassertropfen können bei Sonnenschein wie ein Brennglas wirken.

 

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Orchideen im Juni und Juli

 

In den Monaten Juni/Juli werden Orchideen durch lüften, gießen und düngen gestärkt. Besonders wenn die Standorte sehr heiß sind, brauchen sie viel frische Luft. Mit den hohen Temperaturen nimmt das Wachstum zu, was zu einem erhöhten Wasserverbrauch und Nährstoffbedarf führt. Nach dem Gießen muss das Wasser gleich wieder ablaufen können. Gedüngt wird wöchentlich mit niedriger Konzentration. Täglich, am besten in den Morgenstunden, sollten die Pflanzen besprüht werden. Sprüht man am Mittag kann es durch die Linsenwirkung der Wassertropfen zu Verbrennungen kommen.
Orchideen

 

Für fast alle Orchideen ist die pralle Mittagssonne in diesen Monaten zu stark. Aus diesem Grund ist für diese Tageszeit ein Sonnenschutz vorzusehen, oder ein geeigneter Standort zu wählen.
Orchideen - Die Pflege übers Jahr

 

Coelogyne cristata und andere, so genannte, Kalthaus-Orchideen brauchen einen besonders kühlen Platz im Garten oder in einem kühlen Raum.

 

Stehen die Orchideen im Freien, sind sie Schädlingen, wie Blattläusen, Schildläusen und Schnecken ausgesetzt. Damit diese keine Schäden anrichten können, wird ständig kontrolliert.

 

Auch die Pflanzen im Zimmer haben ihre Feinde. Auf Schildläuse, Spinnmilben und Thripse ist hier zu achten.

 

""Das praktische Orchideen-Buch" von Lutz Röllke" wird das ganze Grundwissen des Orchideengärtners angeboten. Das Buch beruht auf jahrelangen praktischen Erfahrungen des Verfassers mit eigenen Kulturen, sowie den Kenntnissen anderer Orchideengärtner und -liebhaber. Der Autor, der zu diesem Thema über 20 Vorträge gehalten hat, beantwortet die häufigsten und wichtigsten Fragen zu diesem Thema. Soweit möglich wurde auf botanische Fachausdrücke verzichtet. Das Thema "Krankheiten und Schädlinge an Orchideen" wird umfangreich behandelt. Der Autor ist ein ausgesprochener Praktiker, der in diesem Buch auch die Tipps von anderen erfolgreichen Orchideenkultivateuren berücksichtigt hat. Damit ist das Buch unentbehrlich für Anfänger und hilfreich für Fortgeschrittene.
Das Buch ist für 14,90 € erhältlich..

 

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Balkonpflanzen

 

Wenn die Balkonkästen noch nicht bepflanzt sind, ist Anfang Juni die letzte Gelegenheit. Die geeigneten Pflanzen und ihre Bedürfnisse finden Sie im Mai.

 

Die Balkonpflanzen brauchen eine besonders intensive Pflege. Verwelktes muss ausgeputzt werden, sie müssen auf Schädlinge kontrolliert werden, aber vor allen Dingen muss morgens und/oder abends gegossen werden.
Hier finden Sie eine Liste mit Pflanzen, die für Balkon und Terrasse geeignet sind!

 

Den Kübelpflanzen, die besonders viel Wasser verbrauchen, kann man eine Schicht Tongranulat auf die Topferde geben. Damit wird die Verdunstung vermindert.

 

Mit der Düngung beginnt man erst ab Mitte Juni in wöchentlichen Abständen bis Ende September. Dazu kann man Flüssig- oder Vorratsdünger verwenden. Pelargonien sollte man nicht düngen, bevor sie deutlich sichtbare Knospen haben, damit sie nicht zu viel Blattwerk entwickeln. Die wöchentliche Nährlösung sollte 0,2-prozentig sein und nicht mit den Blättern in Berührung kommen.

 

Die Gelben oder trockenen Blättern, sowie abgeblühten und abgeknickten Pflanzenteile werden regelmäßig entfernt. Dies trägt zum guten Aussehen des Balkonkastens bei, beugt Schädlingen und Krankheitserregern vor (die eventuell sich darin versteckt haben) und die Pflanzen werden zum reicheren Blühen angeregt. Von den Pelargonien (allgemein bekannt als Geranien) wird bei welken Einzelblüten nicht gleich der ganze Blütenstand abgetrennt, sondern nur die schlechten Einzelblüten entfernt. Bei den Petunien ist das Entfernen der verwelkten Blüten besonders wichtig, weil der Samenansatz, der sich sonst bildet, die Blühwilligkeit herabsetzt.
Hier geht es zum Topfgarten

 

"Balkonissima. Die schönsten Bepflanzungen für Terrasse und Balkon" von Karen Meier-Ebert liefert viele grüne Ideen für kleine Balkone und große Terrassen. Praxistipps und Pflanzanleitungen die auch funktionieren. Mit diesen Pflanzideen macht das Mini-Gärtnern noch mehr Spaß. Das Buch zeigt Pflanzvorschläge und Blütenkombinationen für jeden Stil. Wichtige Praxisinfos und Tipps für Köstlichkeiten aus dem eigenen Topfgarten. Alles über blühende Oasen und duftende Kräuter zu Hause!
Das Buch kostet 13,90 €.

 

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Kübel- und Topfpflanzen vermehren

 

Einige Topf- und Kübelpflanzen kann man durch Stecklinge vermehren. Als Beispiel seien hier Buntnessel, Engelstrompete, Fleißiges Lieschen, Oleander und Schönmalve genannt, die man in ein Glas mit Wasser stellt und wartet bis sie Wurzeln schlagen.

 

Für einige Hängepflanzen ist auch der Juni ein guter Zeitpunkt zur Stecklingsvermehrung. Efeutute [Rhaphidophora], Hängephilodendron, Zimmerefeu und ähnliche Pflanzen werden ebenfalls im Wasserglas zum Bewurzeln gebracht. Zur Vermehrung eignen sich Triebspitzen von zirka 10 bis 12 Zentimeter, die 2 bis 3 Zentimeter unter einem Blattwinkel geschnitten wurden. Es ist ausreichend, wenn die Triebspitzen ein bis drei Blätter haben. Das Wasser muss bis über den untersten Blattknoten reichen.

 

Eingetopft werden die Pflanzen, wenn sie 3 bis 4 Zentimeter lang sind. Für einen dichten Wuchs, setzt man drei bis fünf, oder mehr, Stecklinge in einen Topf, Durchmesser 9 bis 10 Zentimeter. Bei dieser Topfgröße wird die Erde schnell durchwurzelt. Die so gestärkten Pflanzen können dann umgepflanzt werden.

 

Die Kopfstecklinge von Bleiwurz, Jasmin, Kamelie und Pelargonie steckt man in nährstoffarmes Substrat. Sobald sich Wurzeln gebildet haben, wird verpflanzt.
Vermehrung durch Kopfstecklinge, Substrat, geeignete Pflanzen.

 

 

 

 

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