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Auf dieser Seite finden Sie folgende Themen:
auch im Juni ist eine Aussaat möglich;
die Beetpflege darf nicht vernachlässigt werden;
Gehölze können jetzt beschnitten werden;
eine sehr beliebte Gartenpflanze ist dieRosen;
Schnittblumen;
die Pflege derDahlien ;
Im Juni pflanzen ;
Rasen und Wiese ;

 

Aussaat

 

Zweijährigen Sommerblumen, wie Bartnelke, Stockrose, Stiefmütterchen, Fingerhut, Goldlack, Hornveilchen, Königskerze, Malve, Marienglockenblume, Judassilberling, Nachtviole, Tausendschönchen, Glockenblumen, Vergissmeinnicht und Nelken werden im Juni ausgesät.

 

Eine Anzucht von Stiefmütterchen und Tausendschön ist ohne große Probleme im Frühbeetkasten möglich. Bis zum Aufgang der Saat muss das Saatbeet feucht und dunkel gehalten werden. Nach dem Aufgehen muss es hell, aber nicht sonnig und nur mäßig feucht sein. Die Pflanzen dürfen nie völlig austrocknen. Die zu dicht stehenden Pflänzchen werden herausgenommen und auf ein anderes Beet in einem Abstand von 15 bis 20 Zentimeter einzusetzen.

 

Bei Stiefmütterchen, Bellis und Bartnelken wird farbsortenecht ausgesät. Mischungen bringen nur selten ein befriedigendes Ergebnis.

 

Von den Einjährigen kann man zum Anfang des Monats noch Zwergastern und Ringelblume aussäen. Diese Pflanzen unterstützen damit den Herbstflor.
Hier geht es zum Aussaat und Blütekalender

 

 

 

 

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Das Staudenbeer pflegen

Verblühtes wird regelmäßig entfernen. Mit etwas Glück blühen einige Pflanzen noch ein zweites Mal. Relativ sicher ist die zweite Blüte bei Margeriten, Rittersporn [Delphinium], Sommersalbei, Trollblume [Trollius] und Feinstrahl [Erigeron], wenn man die Pflanzen bis auf zirka 10 Zentimeter über den Boden abschneidet und gut gießt/düngt. Die zweite Blüte erscheint im Spätsommer bis Frühherbst.

 

Alpenaster, Bergenie, Gemswurz, Phlox, Primelarten und Trollblume sind jetzt, bzw. nach der Blüte, unansehnlich. Sie können bodennah zurückgeschnitten werden.

 

 

Wenn die Vergissmeinnicht-Pflanze bis jetzt im Beet stand, hat sie so viel Samen abgeworfen, dass sich bis zum nächsten Jahr blühfähige Pflanzen entwickeln können. Die Pflanzen können also entfernt werden.

 

Jetzt sind auch die Oberirdischen Teile der Frühjahrsblüher verwelkt und können entfernt werden.

 

Hohe Stauden werden gestützt, auch wenn sie nicht dem Wind ausgesetzt sind. Beim Anbinden sollte man so geschickt vorgehen, dass man die Pfähle gar nicht sieht. Die natürliche Wuchsform sollte nach dem Anbinden erhalten bleiben.

 

Kletter- und Rankpflanzen werden, wenn nötig, angebunden.

 

Der Wasserverbrauch im Staudenbeet ist stark von der Struktur der Bodenoberfläche abhängig. Durch eine gelockerte Oberfläche kann weniger Feuchtigkeit verdunsten. Deshalb soll nach jedem Regen und nach jedem Gießen das Beet gehackt werden. Eine erstklassige Alternative zum Hacken ist eine Mulchschicht. Gleichzeitig hilft sie bei der Unkrautbekämpfung.
Mulch schützt den Boden und die Pflanzen.

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Gehölze schneiden

 

Blütengehölze können nach der Blüte ausgelichtet werden. Dabei handelt es sich in erster Linie um Forsythie, Zierjohannisbeere, Zierpflaume, Flieder, Weigelie, Spiräen und Ranunkelstrauch.
Der Weg zum richtigen Schnitt

 

Eine blickdichte Hecke vor der Terrasse oder dem Pool kann schon von Vorteil sein. Wenn sie dann auch noch formschön ist, kommt doppelte Freude auf. Während immergrüne Hecken entweder im Spätsommer oder im zeitigen Frühjahr, vor den ersten warmen Tagen, geschnitten werden, sind Ende Juni, nach dem der Neuaustrieb der Laubhecken weitestgehend abgeschlossen ist, diese Hecken an der Reihe. Wenn sich Nester in ihnen befinden wartet man bis die Jungvögel flügge sind. Ein starker Rückschnitt der Hecken ist sowieso zwischen dem 1. März und dem 30. September verboten, um nistende Vögel nicht zu stören. Aus Sicherheitsgründen ist in Ausnahmefällen ein Rückschnitt erlaubt.
Die Hecke soll sich nach dem Schnitt nach oben verjüngen, damit auch die unteren Zweige Licht bekommen. Für strenge Formen mit geraden Linien spannt man Richtschnüre.
Bei immergrünen Hecken ist in diesem Monat der Schnitt lediglich eine kosmetische Korrektur.
Gartenhecke, Windschutzhecken, Sichtschutzhecken, Blütensträucher als Sichtschutzhecke

 

Die abgetrockneten Blütenstände der Rhododendren werden entfernt.
Rhododendren, Alpenrosen, Azaleen

 

Unter Gehölzen und Ziersträuchern sorgt eine Mulchschicht für gleichmäßige Feuchtigkeit und ein reges Bodenleben.
Mulch schützt den Boden und die Pflanzen.

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Rosen

Besonders junge Rosen sollen mit ausreichend Wasser versorgt werden. Es ist besser, wenn man einmal richtig gießt, als oft und wenig. Gegossen wird nicht in der prallen Mittagssonne und natürlich auch nicht über die Blätter. Die Pflanzenteile können sonst durch den Linseneffekt der Wassertropfen verbrennen. Wenn das Gießwasser dann auch noch nicht richtig abtrocknet, bildet es den Nährboden für Pilzkrankheiten.

 

Kletterrosen am Haus, die durch ein hervorspringendes Dach nicht die gesamte Niederschlagsmenge abbekommt, benötigen zusätzliches Wasser. Damit das Laub nicht nass wird, legt man einen Schlauch an die Basis der Pflanze und öffnet den Wasserhahn nur leicht.

 

Stammrosen können bei starkem Wind abbrechen, wenn sie nicht gegen Windbruch geschützt sind. Pfähle aus Holz werden im Laufe der Jahre im oberen Erdbereich morsch, müssen also ab und an kontrolliert werden. Die Befestigung der Stammrosen am Pfahl muss so fest sein, dass auch bei starkem Wind keine Reibstellen entstehen.

 

Beim Schneiden der Rosen für die Vase, dürfen die Triebe nicht zu stark zurückgeschnitten werden, weil der Neuaustrieb dann aus den schlafenden Augen treiben muss, was länger dauert. Darum wird nur bis zum ersten stark entwickeltem Auge zurückgeschnitten.

 

Wer lange Freude an der Blütenpracht der Rosen haben möchte, sollte Verblühtes laufend entfernen. Die Samenbildung geht stets auf Kosten weiterer Blüten. Je länger man wartet, umso länger bleibt der Neuaustrieb aus. Auch hier wird nicht zu weit zurückgeschnitten. Das Vorgenannte trifft auch für Kletterrosen zu.

 

Anfang Juni bekommen die Rosen einen kalibetonten Volldünger und einen Monat später die letzte Düngergabe.
Hier geht es zu meiner Rosenseite

 

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Schnittblumen

 

Von den Schnittblumen aus dem Garten werden, wegen der Fäulnisgefahr, am Stängel alle Blätter bis zum Vasenrand entfernt. Um die Sträuße voller wirken zu lassen werden Gräser oder Laubzweige dazu getan.

 

An den Gladiolen tritt bei heißem Wetter der Gladiolenthrips (Blasenfuß, Schwarze Fliege) auf, durch den die Pflanze in ihrer Entwicklung stehen bleibt. Dieses Insekt ist zirka einen Millimeter lang, strichförmig. Die Larven des Gladiolenthrips sind gelblich, bei ähnlicher Form. Geschädigt werden neben den Blättern vor allem die Blütenstände vor dem Aufgehen. Zur Bekämpfung gibt es im Handel entsprechende Insektizide, die wöchentlich angewendet werden müssen, bis kein Gladiolenthrips mehr zu entdecken ist. Bei starkem Befall im Vorjahr, kann vorbeugend gespritzt werden, sobald die Pflanzen 18 bis 20 Zentimeter hoch sind.

 

Nachdem die Blütentriebe die Zwiebel verlassen haben, sollte verstärkt gegossen werden. Erkennen kann man den Zeitpunkt, indem man den Gladiolentrieb auf den flachen Seiten zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und von unten nach oben führt. Der zu fühlende Absatz ist der Blütentrieb.

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Dahlien

 

Dahlien, die bei 30 Zentimeter Höhe um 10 Zentimeter zurück geschnitten werden, verzweigen sich und blühen reicher.

 

Hohe Dahlien werden durch Wind und Regen schnell umgeworfen. Darum sollten sie an Pfähle gebunden werden. Sind die Pfähle nicht schon beim Legen der Knollen gesetzt worden, dürfen beim Einschlagen der Pfähle die Knollen nicht beschädigt werden. Die Pfähle sollten nicht zu hoch sein, damit sie nicht über die Pflanze herausragen.

 

Riesenblüten an Dahlien-Stecklingspflanzen erzielt man, wenn man nur den Haupttrieb stehen lässt, also alle schwachen Triebe und Nebentriebe entfernt. Für diesen Versuch sollte man besonders großblumige Sorten verwenden.

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Im Juni pflanzen

 

Wenn stark wachsende Stauden über mehrere Jahre am selben Ort standen müssen sie geteilt werden. Die im Frühjahr blühenden Stauden sollten schon im Juni umgepflanzt und geteilt werden. Die Teilstücke werden auf Unkräuter und deren Rhizomen untersucht. Die jetzt geteilten Pflanzen entwickeln sich bis zum Herbst gut. Bis sie angewachsen sind muss für Sonnenschutz und reichlich Wasser gesorgt werden.

 

Einige Pflanzen lassen sich schlecht teilen. Dazu zählen Blaukissen [Aubrieta], Hornkraut [Cerastium] und der teppichbildende Phlox [Phlox subulata], weil deren Kriechtriebe nur selten Wurzeln bilden. Von diesen Pflanzen kann man Triebbüchel in ein, mit Anzuchterde gefülltes, Frühbeet pflanzen. Bis zur Bewurzelung bleibt das Frühbeet geschlossen, bei starker Sonneneinstrahlung wird beschattet.

 

Frühlings- und sommerblühende Stauden können noch gepflanzt werden, ebenso Sumpf- und Wasserstauden.

 

Gehölze, Rosen und herbstblühende Stauden können jetzt nur als Containerware gepflanzt werden.

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Rasen und Wiese

 

Rasen der in diesem Frühjahr angelegt wurde, wird gemäht, wenn er ungefähr zehn Zentimeter hoch ist. Die Schnitthöhe sollte bei fünf Zentimeter liegen, um genügend Blattmasse für die weitere Entwicklung übrig zu lassen. Nach dem Schnitt verdichtet sich die Rasenfläche. Die nächsten Schnitte können auch mit geringerer Schnitthöhe durchgeführt werden. Während Trockenperioden muss der junge Rasen gewässert werden.

 

Rasen, der mit den Zwiebeln der Frühjahrsblüher gespickt ist, kann, nach dem das Laub abgewelkt ist, gemäht werden.

 

Löwenzahn und Diestel sind lästige Wurzelunkräuter im Rasen. Als junge Pflanzen lassen sie sich mit dem Spargelstecher mit den Wurzeln entfernen. Wenn die Pflanzen erst gut entwickelt sind, hilft nur noch ein Herbizid, welches speziell auf zweikeimblättrige Pflanzen wirkt. Bitte die Anwendungsanweisung genau beachten.

 

Kahle stellen im Rasen werden ausgebessert. Eventuell kann er auch neu angelegt werden.

 

Ab Ende Juni legen die Rasengräser eine Wachstumspause ein, sie wachsen in dieser Zeit schwächer als im Frühjahr oder im Herbst. Da diese Zeit auch meistens die wärmste des Jahres ist, wird der Rasen nicht mehr ganz so kurz gemäht. So kann man Verbrennungen vermeiden.

 

Vor Antritt einer Urlaubsreise wird der Rasen nicht mehr gewässert. Die Schnitthöhe wird nicht unter 4 bis 5 Zentimeter gewählt, da sonst die Gräser verbrennen und das Unkraut die Oberhand gewinnt.

 

Wenn die Rasenfläche im Garten nicht unseren Vorstellungen entspricht, ist oft guter Rat teuer. Das Buch "Rasenprobleme - erkennen und beheben" von Alice Thinschmidt und Daniel Böswirth will helfen den Rasen wieder in saftigem Grün, zu einer Liege- und Spielfläche werden zu lassen. Das Buch hilft die Probleme zu erkennen, die am häufigsten auftreten, um dann auch Tipps zur deren Beseitigung zu geben. Um Rasenfehler von Anfang an zu vermeiden, werden die fachgerechten Techniken bei Bodenvorbereitung und Anlegen der Rasenfläche erläutert. Das Buch kostet 12.90 €.

 

 

 

 

 

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