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Allgemeine Tipps

In Pflanzgefäßen haben die Wurzeln nicht viel Platz. Damit in unserem Topfgarten gesunde Pflanzen gedeihen, benötigt man die richtige Erde. Das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung hat ein RAL Gütezeichen Blumenerde herausgebracht. Damit soll eine gewisse Sicherheit der Verbraucher beim Kauf von Erde erreicht werden. Die Hersteller der gekennzeichneten Substrate garantieren einen Nährstoffmindestgehalt. Die Erde ist frei von Unkraut und wuchshemmenden Stoffen.

Im Zimmer kannst du jetzt noch diverse Sommerblumen und Gemüse aussähen. Vorgezogen wird an geeigneten Plätzen wie Fensterbank oder Zimmergewächshaus bei ca. 20°C. Besonders empfindliche Pflanzen wie Bechermalve, Prunkwinde, Tagetes oder Zinnie eignen sich dafür. Dazu verwendet man spezielle Saaterde, die immer feucht gehalten werden muss. Gönne dienen Zöglingen auch öfters Frischluft.

Die für die Treiberei im Zimmer vorbereiteten Blumenzwiebeln werden ins Warme geholt und am hellen Fenster zum Austreiben aufgestellt

Frühlingsblüher in Töpfen und Schalen können nach der Blüte in den Garten ausgepflanzt werden, oder man lässt sie im Pflanzgefäß einziehen, indem man sie leicht feucht hält und bewahrt die Zwiebeln bis zum Herbst trocken auf.

Pflanzen im Zimmer

Die Temperaturansprüche unserer Zimmerpflanzen in der kalten Jahreszeit sind sehr unterschiedlich. Je nach Art schwanken sie zwischen 10 und 20° C.

Trockene Heizungsluft und Lichtmangel sind die Hauptfeinde der tropischen Zimmerpflanzen. Dass die Blattspitzen braun und gelb werden, ist zu verschmerzen. Manche Pflanzen verlieren aber ein Blatt nach dem anderen. Wer jetzt denkt ordentlich gießen und düngen zu müssen, liegt falsch. Oft ist das Zuviel an Feuchtigkeit der Grund für gelbe Blätter und deren Verlust.

Im Winter sind Zimmerpflanzen oft Opfer von Schädlingen. Regelmäßige Kontrolle und ausreichende Luftfeuchtigkeit sind notwendig. Wohnungspflanzen sollten an warmen Tagen schon wieder Frischluft atmen. Dazu kann man sie, bei ausreichender Außentemperatur, auf den Balkon oder die Terrasse stellen, oder einfach gut lüften.

Zimmerpflanzen helfen uns über ihre Blätter die Luft zu verbessern. Aber nicht jede Pflanze ist geeignet.

Damit unsere Zimmerpflanzen sich nach ihrer winterlichen Ruhe wieder voll entfalten können, sollte man ihnen alle zwei Jahre frische Erde geben. In diesem Zeitraum ist der Topf meistens voll durchwurzelt und die Wurzeln verstopfen das Abzugsloch. Oft zeigen der Topfrand und die Erde starke Kalkablagerungen. Ab Ende Februar kann umgetopft werden. Frisches Substrat kann mehr Wasser speichern, ist mit Nährstoffen angereichert und, wenn man einen größeren Topf wählt, bringt das Umtopfen auch mehr Wurzelraum.

Zimmerpflanzen

Kamelie

Wer mit prachtvollen Blüten der Kamelie belohnt werden möchte, muss die anspruchsvolle Pflanze richtig behandeln. In ihrer Heimat wächst der Winterblüher in Wäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit. Für den Zimmergärtner bedeutet dies besondere Bedingungen zu schaffen.

Alpenveilchen mögen einen kühlen und hellen Standort, unter 18°C. Ab März geht die Blüte zu Ende. Wenn man die Pflanze erhalten möchte, gießt man vorsichtig weiter.

Vriesea, Tillandie, Einblatt, Gloxinie, Cinerarie, Spaltblume, Passionsblume, Medinille, Fleißiges Lieschen, Zimmerhortensie, Geißklee, Kakteen werden wieder gedüngt und bekommen mehr Wasser.

Die Zimmerlinde blüht im Winter. Der beste Standort ist ein kühler Platz, etwa im Wintergarten, Treppenhaus oder im Schlafzimmer. Wenn sich die Pflanze nicht wohl fühlt, zeigt sie dies durch gelbe Blätter, erholt sich aber, bei optimalen Bedingungen, sehr schnell. Im März, wenn die Blütezeit zu Ende ist, kann die Zimmerlinde zurück geschnitten werden. Achtung, Staunässe ist tödlich!

 

 

Balkon und Terrasse

Eine Terrasse, ein Balkon oder eine Loggia wirken erst richtig, wenn auch die Begrünung stimmt. Wer etwas Platz hat, kann sich seine grüne Welt in Töpfen schaffen. Die Zutaten sind recht einfach: winterharte Gehölze, Kletterpflanzen, Stauden und Zwiebelblumen.

Balkon- und Kübelpflanzen die im Winterquartier stehen, werden regelmäßig, aber sparsam gegossen, gelb gewordenes Laub wird entfernt. Nur Geranien und Sukkulente (z.B. Agaven) dürfen zeitweise völlig trocken stehen. Geranien schimmeln leicht, wenn man sie zu feucht hält.

Ab Mitte März ist es an der Zeit die mehrjährigen Balkonpflanzen aus dem Winterquartier zu holen. Sie werden jetzt umgetopft und beschnitten. Besonders bei Bougaivillea und Hibiskus bringt ein kräftiger Rückschnitt viele Sommerblüten. Für den Neuaustrieb brauchen sie jetzt etwas mehr Wärme und vor allen Dingen viel Licht. Ständig nach draußen dürfen die Balkonpflanzen aber noch nicht.

Kübelpflanzen

Rosmarin blüht von März bis Mai. Diese Pflanze ist aber nicht nur ein Küchengewürz. Will man ihn auch als Schmuckpflanze haben, kommt es auf den richtigen Schnitt an. Durch das Einkürzen der Triebe verzweigen sich diese und werden immer dichter. Rosmarin kann man als Busch, Kugel oder Pyramide trimmen.

Begonienknollen werden auf feuchter Erde angetrieben. Sobald sich die ersten Triebspitzen zeigen können die Knollen eingepflanzt werden. Hast du eine besonders schöne Begonie gefunden, von der du mehr haben möchtest, kann du die Knolle mit einem scharfen Messer teilen und anschließen einpflanzen.

Hortensien gibt es in vielen Farben, und in jedem Jahr kommen neue Züchtungen hinzu. Wenn sich während der Blüte die Farbe der Blüten wechselt, liegt dies am Säure- bzw. Alkaligehalt des Bodens, der sich verändert hat. Ist der Boden sauer erscheinen die Blüten eher blau, ist die Erde basisch sind die Blüten eher rosa oder rot. Für die Färbung in Richtung blau gibt es spezielle Dünger. Einige, besonders weiße Züchtungen, reagieren nicht auf die Bodenreaktion. Ab März werden Hortensien in den Blumengeschäften angeboten.

Hibiskus, Drachenbaum, Gardenie, Begonie, Engelstrompete können jetzt durch Stecklinge vermehrt werden.

Minipelargonien

Topfgeranien (Pelargonien) zeichnen sich durch dekorativ geformtes Laub mit und ohne Zeichnungen, mit besonderer Blütenform und einem graziösen, kompakten Wuchs aus. "Wahre Liebe" ist eine beliebte Geranie (Pelargonie) für den Balkonkasten. Als Miniversion gibt es sie unter der Bezeichnung "True Love". Geeignet ist diese Minigeranie nicht nur als Beet- und Balkonpflanze, sondern auch hervorragend als Topfpflanze fürs Zimmer. Dort braucht sie einen hellen Standort und gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. In den Wintermonaten stellt man sie, wie alle anderen Geranien kühler, bei mäßiger Bodenfeuchtigkeit. Bei einem sehr hellen Standort (Südfenster) blühen Minigeranien auch in der kalten Jahreszeit. Gedüngt wird die Topfpflanze ab März. Die Miniformen der Geranien sind wie die Balkonpflanzen sehr robust. Kurze Trockenheit ist weniger schädlich als Staunässe.

Neben der "True Love" gibt es noch viele weitere Minipelargonien. Hier einige Beispiele:
"Pelgardinis von Elsner" ist eine Blattschmuckgeranie. Sie hat bis zu dreifarbige Blätter. Natürlich blüht sie auch wunderschön.
"Tip Top" ist eine Pelargonie mit ausgefallenem zweifarbigen Blüten und Laub, das bei Berührung duftet.
Aus England kommen Miniaturgeranien, die nur etwa handhoch werden und das ganze Jahr blühen.

Auch unter den Duftpelargonien gibt es eine Reihe von Minis. Diese haben meist kleine bis unscheinbare Blüten, duften aber bei Berührung intensiv. Die ätherischen Öle geben die Pflanzen über Drüsenhaaren, die sich an den Blättern befinden, ab. Bei den Duftpelargonien geht man von 50 bis 200 Duftkomponenten aus. Erdbeere, Himbeere, Ingwer, Muskat, Nuss, Pfefferminze, Pinien, Rose, Weihrauch, Zimt, Zitrone und viele Mischungen aus diesen Komponenten sind möglich.
Für die Fensterbank empfehlen sich schwachwüchsige, gedrungen wachsende Sorten wie: "Lady Scarborough" (Himbeerduft) und "Strawberry" (Erdbeerduft). Pelargonium crispum "Variegatum" hat krause, silbrig panaschierten Blätter und duftet nach Zitrone. Pelargonium odoratissimum duftet wie eine Mischung aus Zitrone und Apfel. Pelargonium crispum "Peach Cream" ist kleinblättrig mit Pfirsichduft. "Lady Plymouth" ist eine Duftgeranie mit Pfefferminzduft und vanillegelb umrandeten Blättern.

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